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60 Jahre
Fischwirtschaft
in Rostock Marienehe



Bilder vom Fischereihafen aus den Jahren 1950 bis 1990 und nach der Wende 1990

Fischereihafen




Ständige Ausstellung
Hochseefischerei 1950-1990

Societät Rostock maritim e.V.


H11.08.10ochseefischernachrichten

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Hochseefischernachrichten 20/10 (19.08.10)

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Liebe Freunde der Hochseefischerei,

zu der Dokumentation „DDR – Ahoi“ ist auch ein Buch mit dem gleichen Titel herausgekommen, Zu diesem Buch gab es nun in der Tageszeitung „Neues Deutschland“ unter der Rubrik „Linke Literatur“ mit dem Titel „Nur Rügener Fischpaste“ eine Rezension (Buchbesprechung). Ein Kai Agthe hat sich da haarsträubendes einfallen lassen. Da ging die Sachlichkeit verloren. Es wird u.a. behauptet, dass aus durchgedrehten Fischresten eine dunkelgraue Fischpaste produziert und angeboten wurde. Es wird behauptet, dass der Bevölkerung Tintenfisch aufgeschwatzt werden sollte Aber es wird auch gesagt, dass die Rostocker Hochseefischereiflotte die größte in der Welt war. Diese Rezension zeigte, dass der Autor oberflächlich und ohne Sachkenntnis falsches behauptet und zu Papier gebracht hat.

Diese Rezension hat gleich zwei ehemalige Betriebsangehörige dazu gebracht Leserbriefe an das ND zu schicken - nämlich Günter Ubl und Hans Kaufmann und diese 2 Leserbriefe wurden auch vom ND vollständig veröffentlicht. Der Titel über diesen Briefen sagt alles. Er lautete: „Rezensenten fischten im Trüben“ Es bleibt die Frage: Fischte nur der Rezensent im Trüben oder auch die Autoren?

Wenn jemand interessiert ist, kann er die Rezension auf der Internetseite vom ND abrufen. Die Leserbriefe könnte ich übersenden.

Übrigens soll die Dokumentation bei der Allgemeinheit gut angekommen sein. Es soll jetzt noch ein dritter Teil produziert werden. Die ersten zwei Teile sind jetzt im Handel.

Zum Kutterfest in Friedrichsbrunn kamen mehr als 400 Personen davon etwa 50 aus Hochseefischerkreisen und sogar das Wetter hat auch mitgespielt. Damit waren die Veranstalter, die Familie Fietz, sehr zu frieden. Besonders lustig fand ich folgendes. Die Sprecherin der Tanzgruppe wettete mit Fredo Fietz, dass er keine Hochseefischergruppe findet die das Lied „Köhler Liesel“ singt. Es fanden sich gleich 11 und schmetterten das Lied. Hubert Klühe hat den Vorgang gefilmt und wird das Video demnächst auf seiner HP www.hochseefischer-backskiste.de veröffentlichen. Dort findet man schon jetzt einen kurzen Bericht über das Fest.

Am 25, September findet im Klubhaus von Thale ein Shantychortreffen statt. Mitwirken u.a. die Hallenser Seeteufel, die „Blauen Jungs vom Weppertistrand“ und der Marinekameradschaftschor aus Clausthal- Zellerfeld. Voriges Jahr hat „Luv und Lee“ den Wettbewerb gewonnen.

Die meisten ehemaligen Betriebsangehörigen sind im Internet nicht zu erreichen. Ich möchte aber mit meinen 5 Nachrichtenkreisen möglichst viele informieren. Wenn jemand noch Ehemalige kennt die im Internet sind und sich möglicherweise für die Nachrichten interessieren könnten, bitte ansprechen und bei Einverständnis die Mailanschrift übermitteln.

Freundlichst Horst Seffner


 

 

 

Hochseefischernachrichten 19/10 (11.08.10)

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Liebe Freunde der Hochseefischerei,

der Arbeitskreis, der unser Treffen zum 60. Jubiläum unseres Fischereistandortes organisierte, hat sich am 10.08.10 wieder getroffen. Zunächst wurde noch einmal hervorgehoben, dass das Treffen doch ein schöner Erfolg war und zeigte wie viele ehemalige Betriebsangehörige sich noch mit der Sache verbunden fühlen. In den letzten 3 Jahren ist ja, was unsere Traditionsbewahrung betrifft, doch einiges angelaufen. Deswegen kam nach unserem Treffen der Gedanke an einen Rostocker Stammtisch auf. Bernd Coijanovic hat es nun übernommen erste Gedanken bis zum 07 September zu formulieren. Wichtig erscheint, dass alle ehemaligen Betriebsangehörigen zu bestimmten Themen angesprochen werden. Der Stammtisch sollte auch Verbindungen zu den bereits bestehenden Vereinen, Stammtischen und Freundeskreisen aufnehmen, halten und darüber berichten. Eine eigne Homepage soll auch im Internet informieren.

Die internationalen Sicherheitsvorschriften gegen den Terrorismus schreiben vor, dass alle Häfen eingezäunt werden müssen und für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sein dürfen. Damit ist unser Gedenkstein für die auf See gebliebenen für uns nicht mehr erreichbar. Hermann Cziwerny und Traute Secander werden bis zum 07. September Möglichkeiten der Umsetzung prüfen.

Der Arbeitskreis denkt auch an ein neues Treffen in zwei Jahren, Allerdings nicht so groß wie zum 60. Jubiläum. Aber noch steht nicht fest, wo es auf dem Gelände stattfinden kann, denn der Hafen ist gesperrt und außerdem werden sie Fischhallen im Herbst abgerissen. Es müsste eigentlich traurig stimmen, dass diese historischen Denkmäler der Ökonomie weichen müssen.

Dieter Lehmann wurde beauftragt zu prüfen, ob und wie der Dresdner Stammtisch unterstützt werden kann bei der Zusammenstellung der Ausstellung über die DDR Hochseefischerei im Museum DDR-Zeitreise. Es gab die Ansicht, dass in dieser Ausstellung auch in positiver Form gezeigt wird, was unsere Menschen aus dem Gelände gemacht haben.

Eins ist doch nicht so gut gelaufen bei unserem großen Treffen. Das war der Verkauf des Buches „ FischGründe “ und der DVD „Im Fisch“. Das lag daran, dass der Stand in der kalten Fischhalle nicht die Besucherzahl hatte wie andere gleichartige Stände im strahlenden Sonnenschein. Aber nach dem Treffen hat es sich wohl rum gesprochen, dass das Buch und die DVD doch wirklich aussagekräftig über uns und den Standort berichten und der Absatz läuft auf vollen Touren. Auch auf dem Kutterfest in Friedrichsbrunn werden noch einige Exemplare angeboten. Also zuschlagen.

Fredo und seinem Team, den zahlreichen Hochseefischern und anderen Gästen wüschen wir ein vergnügliches Fest bei schönem Wetter.

Es gibt einen großen Verein der befasst sich mit den Unzulänglichkeiten in unserem Gesundheitswesen. Die Krankenkassen haben 2009 1,4 Milliarden Gewinn erwirtschaftet. Nun werden die Beiträge erhöht, weil eine nicht belegte Zahl von 11 Milliarden Schulden im kommenden Jahr spricht. Die Vorsitzende des Vereins, Frau Renate Hartwig, hat sich nun in einen offenen Brief an den Gesundheitsminister Rösler gewandt. Diesen offenen Brief gibt es auch auf Video. Beides kann man bei Hubert Klühe abrufen. www.hochseefischer-backskiste.de dann „Neuigkeiten“ anklicken.

Freundliche Grüße Horst Seffner

 

 

Nr. 18 (30.07.2010)

Liebe Freunde der Hochseefischerei,

was gibt es Neues? Für mich gab es in dieser Woche die Information, dass es in Dresden ein Museum gibt, welches sich „DDR Zeitreisermuseum“ nennt. In diesem Haus wird auf 4 Etagen alles umfassend über die DDR berichtet und ausgestellt. HP www.ddr-museum-dresden.de Es gibt erfreuliche Besucherzahlen.

Dieses Museum hat nun festgestellt, dass die Hochseefischerei nicht in ihrem Haus präsentiert wird und wandte sich deshalb an Günther Kröger und an unserem Dresdner Stammtischorganisator Mathias Lange. Sie möchten der Hochseefischerei in ihrem Haus einen Raum von ca. 20 m² ohne finanzielle Bedingungen für unsere Geschichte bereitstellen.

Günther Kröger will das Vorhaben unterstützen und Mathias Lange und sein Stammtisch wollen zusammen mit dem Museum die Sache gemeinsam in die Hand nehmen, Dazu wird dringend Unterstützung erbeten. Wie können wir dazu beitragen, dass unsere Geschichte den Besuchern interessant demonstriert wird und wer kann da noch einiges zu beitragen.

Beispielsweise übergibt Günter Hofmann aus Wismar den Dresdnern 1 Ölhemd, 1 Öljacke, Seestiefeln, einen typischen Pudel, eine Sturmhaube, Schlachthandschuhe und Gummihandschuhe Wer hat noch Ideen oder Raritäten die auf die Besucher Eindrücke machen.

Die Organisatoren unseres Treffens werden sich im August treffen. Dort wird dieses Thema auch angesprochen.

Mathias Lange ist zu erreichen unter Telefon 0351 /4797815 oder E-Mail maetschhal@aol.com oder  www.hochseefischerstammtisch.npage.de

Die Kapitäne Kurt Seddich und Erich Jaudzims sind in diesem Monat gestorben. Gute Fahrt auf der letzten Reise.

Freundliche Grüße Horst Seffner


Hochseefischernachrichten 17/10 (19.07.10)

Liebe Freunde der Hochseefischerei,

Gestern wurde auf dem Traditionsschiff in Schmarl feierlich die Ausstellung mit dem Titel „Ein Meer- 4 Geschichten“ eröffnet. Die Schifffahrtsmuseen aus Kleipeda , Danzig, Karlskrona und Rostock haben eine Wanderausstellung zusammengestellt die nach Rostock auch in den anderen 3 Orten gezeigt werden soll. Der Rostocker Teil zeigt die Entwicklung der Segelschifffahrt vom Beginn bis zum Ende, der estnische Teil befasst sich mit der Segelschifffahrt von Memel aus, der polnische mit der Unterwasserarchäologie und der schwedische Teil mit den Problemen, die Schweden als neutraler Staat während des kalten Krieges zu erdulden hatte.

Ich denke für jeden Schifffahrtsinteressierten eine sich wirklich lohnende Sache sich diese Ausstellung einmal anzusehen. Mich haben besonders die wunderschönen Schiffsmodelle beeindruckt und es ist ja eine tolle Sache, dass sich die 4 Museen entschlossen haben eine gemeinsame Ausstellung zu verschiedenen Themen zu präsentieren. Man kann dieser Ausstellung nur viele Besucher wünschen.

Es gab etwas Besonderes an dieser feierlichen Eröffnung. Es waren auch Vertreter des Fischereistandortes Rostock eingeladen. Da hätte vor 2 Jahren noch niemand dran gedacht. Wir sind also schon ein bisschen ins Licht gerückt. Gekommen waren Helmut Jeske , Jürgen Petzold, Klaus Fischer, Horst Wolfram und Horst Seffner. Wie es mit unserer Ausstellung weiter geht ist noch nicht endgültig entschieden.

Ich habe begonnen Einladungen für das Treffen am 23.10.10 für die Mosambikfahrer zu verschicken. An die, die schon an vorhergehenden Treffen teilgenommen haben. Sollte es noch andere Interessenten geben, bitte bei mir melden.

Die Vorbereitungen zum Kutterfest laufen auf vollen Touren. Dieses mal wird neben den Jagdhornbläsern und der Tanzgruppe der Chantychor aus Clausthal- Zellerfeld dabei sein. Neu ist ein Schaubrennen der Obst- und Kornbrennerei Batzer . In der Form der Ringelnatzreime wird die Geschichte des Kutters und der Unterklippe in lustiger Form vorgetragen. Am Vorabend wird Atze Bäsler sein neues Buch vorstellen.

Der Verein Seeleute Rostock e.V. setzt sich aktiv für die Verlegung des Traditionsschiffes von Schmarl zum Stadthafen ein. Neben Geldsammlungen für die Verlegung werden auch Unterschriften gesammelt damit sich die Stadtväter mit dem Thema befassen. Dazu werden aber 4.000 Unterschriften benötigt. Ihrer HP www.seeleute-rostock.de habe ich entnommen, dass bereits 4.300 vorliegen und sie sind weiterhin bei Veranstaltungen dabei um weitere Unterschriften zu sammeln um die Wirksamkeit dieser Liste zu erhöhen. Ich bewundere die Tatkraft mit der diese Idee vorangetrieben wird.

Freundliche Grüße Horst Seffner


Hochseefischernachrichten 16/10 (05.07.10)

Liebe Freunde der Hochseefischerei,

zum Abschluss unserer Ausstellung auf dem Traditionsschiff gab es am 04 Juli noch eine Abschlussveranstaltung. Hauptanliegen war, wie soll es weiter gehen mit unserer Präsenz. Es bestand die Hoffnung, dass an diesem Nachmittag noch der 7.000ste Besucher kommt. Erfreulich diese Besucherzahl und auch das Interesse an dieser letzten Veranstaltung. Der Veranstaltungsraum war trotz der Hitze fast voll.

Zunächst sollen jetzt die Leihgaben zurückgegeben werden. Für die weitere Ausstellung zeigen sich die Societät Rostock, Stralsund und Saßnitz bereit. Dazu sollen in den nächsten Tagen Gespräche für eine Übergangslösung geführt werden. Da es in Rostock keine umfassende Ausstellung über die Hochseefischerei gibt, trägt sich das Traditionsschiff mit dem Gedanken möglicherweise einen zusätzlichen Raum frei zumachen, um dort die Hochseefischerei fest zu präsentieren.

Derzeit läuft in Rostock eine Unterschriftensammlung um die der Bürgerschaft zu übergeben. Die Forderung ist, dass die Bürgerschaft endlich über die Museumslandschaft in Rostock entscheidet und als ersten Schritt das Traditionsschiff in den Stadthafen verlegt.

Maritime Anziehungspunkte sind wichtig und da stellt Stralsund Rostock in den Schatten. Allein das Ozeaneum in Stralsund zieht jährlich mehr als eine Million Besucher an und das ist ja auch ein ökonomischer Faktor an den die rostocker Bürgerschaft denken sollte. Nun muss Rostock auch nicht gleich auch ein Ozeaneum bauen, aber ein ordentliches Schifffahrtsmuseum an einem im Zentrum gelegenen Ort sollte die Hansestadt schon haben.

Soweit über die Hochseefischerei. An erster Stelle steht in diesen Tagen ja die Fussballweltmeisterschaft. Nun haben wir ja alle schon ein paar vorhergehende Weltmeisterschaften mit diesen runden Leder gesehen, aber so erfreulich hat die deutsche Mannschaft kaum mal aufgespielt und dann noch mit so guten Ergebnissen mit einer Ausnahme. Ich denke, das lässt uns alle hoffen, dass wir am Mittwoch auch ein gutes Spiel sehen können.

Das nächste Hochseefischerereignis ist das Kutterfest in Friedrichsbrunn. Es ist das 10. und da will sich die Crew von der „Unterklippe“ ganz besonders für das Gelingen arrangieren. Also am 14.August in Friedrichsbrunn. Näheres: einfach bei Google „Unterklippe“ eingeben.

Nun als letztes auch mal was zur Politik. Unser neuer Bundespräsident Wulf hat in seiner Antrittsrede den Herrn Gauk ermuntert, auch weiterhin auf den Unrechtsstaat DDR aufmerksam zu machen. Ich kann das nicht mehr hören, weil es auch in diesem Staat viel Ungerechtigkeit gibt. Denken wir nur mal an uns Rentner. Stichwort Rentenanpassung, Inflation und Rentenerhöhung, Und warum das alles ? Weil dieser Staat im Prinzip Pleite ist und deswegen wird der Unrechtsstaat DDR noch täglich gebraucht.

Freundliche Grüße Horst Seffner


 

Hochseefischernachrichten 15/10 (24.06.10)

Liebe Freunde der Hochseefischerei,

der Arbeitskreis „Tradition Rostocker Hochseefischerei“, der unter Leitung von Fritz Hartung unsere Ausstellung auf dem Traditionsschiff organisierte, hat sich wieder getroffen. Unser Ausstellungszeitraum auf dem Traditionsschiff geht zu Ende. Es darf nicht sein, dass diese Ausstellung nun in den „Abstellkammern“ den Interessierten nicht mehr zugänglich ist. Immerhin gab es in diesem kurzen Zeitraum mehr als 6.000 Besucher.

Es gibt jetzt Gespräche unseres Arbeitskreises, dem Traditionsschiff und der Societät über die Möglichkeiten diese Ausstellung weiterhin zu zeigen. Dabei gibt es von Seiten der Societät (ehem. Schifffahrtsmuseum) die Bereitschaft die dort kleine Ausstellung wesentlich zu erweitern. Auch Stralsund hat Interesse bekundet, aber das darf, nach meiner Meinung, nicht sein, denn in Stralsund und auf dem Dänholm wird die Fischerei umfassend dokumentiert und Rostock hat hier auf diesem Gebiet einen reisen Nachholbedarf, denn hier gab es einst die grösste Hochseefischereiflotte mit zeitweise 101 aktiven Schiffen. Gleichgültig was mit der Ausstellung passiert, sollte es auf dem Traditionsschiff eine Hinweistafel über die Rostocker Hochseefischerei geben.

Am 04.Juli 14.00 Uhr gibt es zu all diesen Themen einen Gesprächsnachmittag der Hochseefischerei. Möglichst viele sollten die Gelegenheit nutzen um den neuesten Stand zu erfahren und möglicherweise auch das Interesse an dieser Ausstellung zu bekunden. Der Arbeitskreis um Fritz Hartung ist auch dabei. Heute ist der Vortrag von Gerhard Trost und am ersten Juli der von Rudolf von Zweydorff.

Auf Günther Krögers HP www.rostocker-hochseefischerei.de findet man unter „Aktuelles“ eine Protestaktion. Hier werden auf vielen erschütternden Fotos die „Schlachtfeste“ von Calderon Delfinen auf den Färöes verurteilt und um Proteste dagegen gebeten. Das sollte sich jeder mal ansehen und möglicherweise findet sich der eine oder andere zu einem Protest bereit.

Detlef Knut von der Seminargruppe Fischereinautiker B91 berichtete mir, dass sich die Seminargruppe vom 11. bis 13. Juni in Hamburg getroffen hat. Die Organisation hatte Seminarmitglied U. Kröplin und seine Frau übernommen. Auch der Seminargruppenleiter Dr. (Jimmy) Degenkolb war wie immer dabei. Gemeinsam mit den Ehefrauen besuchten sie Sehenswürdigkeiten in Hamburg, tafelten festlich und damit der Sport nicht zu kurz kommt, wurde gekegelt auf einer Kegelbahn. Das ist ein schönes Beispiel dafür, dass doch einiges organisiert werden kann. Nicht nur um Erinnerungen auszutauschen. Nachmachen.

Auch der Dresdner und Warener Stammtisch haben sich letztes Wochenende getroffen. Da gab es neben Fussball auch noch anderes zu berichten und zu erzählen. Bei beiden Stammtischen zeigt sich eine zunehmende Teilnehmerzahl.

Zum Fiko – Stammtisch gibt es von Timo Lührs die Bereitschaft diesen Stammtisch in der Hafenkantine stattfinden zu lassen. Ähnlich wie andere Stammtische, sollte das Treffen alle zwei bis drei Monate durchgeführt werden. Es hat sich jedoch noch keiner gefunden der sich den Hut aufsetzen will

Freundliche Grüße Horst Seffner


Hochseefischernachrichten 14/10 (07.06.10)

Liebe Freunde der Hochseefischerei,

ich möchte nun einiges äußern zu der Dokumentation „DDR Ahoi“. Da will ich etwas ausholen. Ich bekam zu meinen 70. Geburtstag das Buch „Die Rekorde der DDR“ geschenkt. Darin fand ich kein Wort über die Hochseefischerei. Das war für mich nicht zu verstehen, denn einiges war bei uns doch rekordverdächtig und so verfasste ich einen Text mit dem Titel „Das waren wir“ (siehe letzten Absatz dieser Nachricht)

Diesen Text schickte ich zum Eulenspiegelverlag der das Buch herausgegeben hatte. Ich bekam die Antwort, dass es ja leider zu spät sei.

Für unser erstes Treffen wollte ich bundesweit mit diesem Text Werbung machen und schickte ihn zahlreichen Zeitungen und Zeitschriften u.a. der Superillu und der Ostseezeitung. Kein Echo.

Für unser 2. Treffen schickte ich den Text an die Tageszeitungen „taz Bremen“ und an die „Nordseezeitung“ in Bremerhaven. Ich wollte, dass sie auf uns aufmerksam machen und ihren Lesern unseren Wunsch die Gera zu unserem Jubiläum als Gast einzuladen verständlich darlegen. Aber keine Reaktionen.

So habe ich mich mit meinem Text zu einem Don Quichote gemacht. Unsere Geschichte lässt sich, so wie wir sie erlebt haben und schildern, heute nicht mehr veröffentlichen. Das ist meine Schlussfolgerung. Es fehlt das Negative.

Das müssen wir auch bei der Beurteilung der Dokumentation bedenken. Wobei wir noch Glück hatten, dass der Regisseur Lutz Pehnert, der auch die Recherchen anstellte, in der DDR aufgewachsen ist. Wenn ich dabei an die Dokumentation „Fischfänger – auf den Weltmeeren für die DDR“ vom NDR3, die ja stellenweise haarsträubendes aussagte, denke, sind wir noch gut weg gekommen.

Klar, sind wir für unseren Geschmack, speziell im 2.Teil, zu kurz gekommen, Nebensächlichkeiten wurden erwähnt und wichtige Dinge nicht genannt. Aber es war ja auch nicht nur über uns. Es war ja schon ein Erfolg, dass über uns berichtet wurde, dass wir aus dem NICHTS die größte deutsche leistungsfähige Hochseefischereiflotte aufbauten.

Hermann Cziwerny und Fritz Hartung haben jeder ein Dankschreiben verfasst in dem sie alle Namen nennen, die in ihren Arbeitskreisen die Sache unterstützt haben. Sie haben die Bitte geäußert, dass diese Schreiben auf den HP`s von G.Kröger, Hubert Klühe und W.Gille veröffentlicht werden.

Erinnern möchte ich noch an folgende Veranstaltungen auf dem Traditionsschiff.

  • 24.06.10 16.00 Uhr Gerhard Trost spricht über die Ausbildung in der Hochseefischerei der DDR
  • 01.07.10 16.00 Uhr Rudolf von Zweydorff hält einen Vortrag mit dem Titel „Als Schiffsingenieur auf Fischereischiffen“
  • 04.07.10 14.00 Uhr Gesprächsnachmittag über die Hochseefischerei

Zu diesem Gesprächsnachmittag kommen noch nähere Angaben.

Ich wurde von mehreren Seiten darum gebeten einmal alle Hochseefischer HP`s aufzulisten. Deswegen möchte ich darauf aufmerksam machen, dass jede HP, die was auf sich hält, alle HP`s nennt, die seinen Besucher interessieren könnten, unter „Links“ veröffentlicht.

„Das waren wir“ diesen Text findet man bei Günther Kröger www.rostocker-hochseefischerei.de auf der Startseite „sidemape“ anklicken. Dort ziemlich weit unten. Im letzen Absatz muss gesagt werden, dass meine Nachrichten ja nun Hochseefischernachrichten heißen und bei G.Kröger und Hubert Klühe veröffentlicht werden.

Freundliche Grüße Horst Seffner


Hochseefischernachrichten 13/10 (21.05.10)

Liebe Freunde der Hochseefischerei,

Gestern wurden im ehemaligen Schifffahrtsmuseum erstmals in Rostock die beiden Teile der Fernsehdokumentation „DDR ahoi“ aufgeführt. Die Dokumentation soll zeigen wie die DDR zur Seefahrernation aufstieg und unterging.

Wenn über die DDR berichtet wird, erhalten die Stasi und die Republikflucht den Vorrang vor den Leistungen die gebracht wurden. Für meinen Geschmack hat das Thema wieder mal zu viel Platz bekommen. Andere wichtige Dinge wurden nicht genannt. Beispielsweise wurde BBB nicht genannt und Saßnitz nur kurz erwähnt. Was schlecht war wurde gesagt, was gut war nicht. Es wird gesagt, dass die Seereederei 14 Schiffe verloren hat, aber nicht gesagt, dass die Rostocker Hochseefischerei von ihren insgesamt 135 Schiffen in den 40 Jahren kein Schiff verloren hat. Es wird gesagt, dass in den letzten Jahren der Hochseefischerei bis zu einer Milliarde Mark staatlicher Zuschuss flossen, aber nicht gesagt, dass die Seereederei zig Millionen Gewinn einfuhr.

Sehr gut gemacht der Aufstieg unserer Flotte, aber mit der Schilderung des Abstiegs bin ich nicht einverstanden, denn gerade in den letzten Jahren haben wir bewiesen, wie flexibel wir waren um unseren Versorgungsauftrag zu erfüllen und das haben wir bis zuletzt.

In der Dokumentation kommen von uns zu Wort: Günther Kröger, die Produktionsleiterin Regina Schmidt, der Produktionsarbeiter Hans- Joachim Franz und Horst Seffner.

Sendetermin im MDR 25.05. 22.05 Uhr und im NDR am 30.05. 13.15 Uhr 1.Teil. Der 2. Teil eine Woche später zur gleichen Uhrzeit

Wegen der schlechten Einschaltquote nach dem 1. Teil der 3-teiligen Fernsehdokumentation „Windstärke 9 – Höllenritt der Hochseefischer“ wurde der 2. Teil nur verkürzt gesendet und der 3. Teil aus der Hauptsendezeit auf 00.50 verlegt. Dafür wurde um 20.15 ein Krimi gesendet. Mein Kommentar: Nur Einschaltquoten sind wichtig.

Zu meinem Vortrag am 19.05. auf dem Traditionsschiff kamen mehr als ich erwartet hatte. Der Raum war bis auf den letzten Platz gefüllt. Mein Vortrag wurde auch interessiert aufgenommen. Das zeigten die vielen Wortmeldungen danach. Besonders gefreut habe ich mich, dass der ehemalige Seereedereivertreter in Havanna und seine Frau kamen und auch Professor Dora, der mehr als 20 Jahre in Mosambik war hervorhob, dass man sich Heute noch erinnert an unsere Aktivitäten speziell in Beira . Es war also eine erfolgreiche Veranstaltung. Vorher hatte ich mir noch unsere Ausstellung angesehen. Hier von mir ein weiteres Kompliment an alle die daran beteiligt waren .

Ich möchte noch einmal auf das Buch „ FischGründe “ und die DVD „Im Fisch“ hinweisen. Beide sind so gut gemacht, dass kein ehemaliger Betriebsangehöriger darauf verzichten sollte. Aus meiner Sicht könnten beide auch ein gutes Geschenk für Außenstehende sein. Damit die Vorstellungen bekommen, was bei uns mal geleistet wurde. Ich werde darauf in meinen nächsten Nachrichten noch einmal näher eingehen. Wie das Buch und die DVD zu bekommen sind findet man unter www.hochseefischer-backskiste.de Dort „Neuigkeiten“ aufrufen und dann das Kästchen mit „Erwerb“ anklicken

Wie Michael Glockemann berichtet ist das Treffen der Jungen Welt ein voller Erfolg gewesen. Es sollen an die 100 Personen dort gewesen sein.

Kapitän Fritz Suhrbier ist im Alter von 71 Jahren gestorben. Die Trauerfeier findet am 28.05.10 um 12.30 Uhr in der Feierhalle 1 auf den Neuen Friedhof Rostock statt.

Ich wünsche ein frohes Pfingstfest mit so einem Wetter, wie wir es zu unserem Treffen hatten.

Freundliche Grüße Horst Seffner


Hochseefischernachrichten 12/10 (14.05.10)

Liebe Freunde der Hochseefischerei,

unsere Sonderausstellung auf dem Traditionsschiff soll ja begleitet werden von einigen Vortragen. Ich hatte sie in meiner Nr.11/10 genannt. Ich soll nun am kommenden Mittwoch um 16.00 Uhr auf dem Traditionsschiff einen Vortrag halten mit dem Titel "In Kuba und Mosambik im Auftrag der Rostocker Hochseefischerei"

Man hat einfach den Titel von Günther Krögers Buch verwendet. Ich werde aber nicht über bekanntes aus dem Buch plaudern, sondern, wie ich denke , so manches noch nicht Bekannte  zum Besten geben.

Am 20.05. werden  um 17.00 Uhr im ehemaligen Schifffahrtsmuseum die beiden Teile des Films "DDR ahoi" erstmals in Rostock gezeigt. In der schriftlichen Vorankündigung heißt es, dass es  in der DDR für die Schifffahrtsbetriebe einen ganz schweren Anfang gab und die Handelsschiffahrt und die Hochseefischerei eine enorme Entwicklung nahmen. Die Frachtschifffahrt hatte bis zu 180 Schiffe im Einsatz und die Hochseefischerei wuchs mit zeitweise mehr als 100 aktiven Schiffen zur grössten Hochseefischereiflotte  Deutschlands. Dann wird gesagt , dass der Glanz unserer Hochseefischereiflotte bereits in den 80ziger Jahren vorüber war. Es wäre immer weniger gefangen worden. Ich behaupte aber, dass gerade die 80ziger Jahre glanzvoll gezeigt haben, dass unsere Flotte trotz der immer komplizierter werdenden  Fangbedingungen ihren Versorgungsauftrag weiterhin erfüllt hat. Es wurden völlig neue Wege gegangen. Beispielsweise wurde Tintenfisch gefangen und nach Japan verkauft und für den Erlös wurden auf den internationalen Fischmärkten bei uns bekannte Fischarten gekauft. Gerade in den 80ziger Jahren hat unsere Fischindustrie gezeigt, mit welchen Mitteln und Methoden die Versorgung abgesichert werden konnte.  

Es wäre gut, wenn einige ehemlige Betriebsangehörige zu dieser Erstauführung in Rostock gehen würden.  Die Sendetermine im Fernsehen sind ja bekannt.

Helmut Hegermann hat mich gebeten hier mal auf die Ausstellung im Nautineum auf dem Dänholm aufmerksam zu machen. Dort gibt es eine mit viel Liebe, Viel- und  Sorgfalt zusammengetragene Fischereiausstellung und  eine Sonderausstellung über die seit mehr als 500 Jahren von den Portugiesen betriebene Dory- Fischerei vor Labrador und Neufundland.  Ende der 60ziger Jahre habe ich diese Flotten auch vor Westgrönland gesehen. Dort wurden morgens früh 50 bis 60 Einmannboote ausgesetzt und ein Mann stand in dem Boot  um Kabeljau zu angeln. Abends wurden sie wieder eingesammelt um den Fang zu schlachten und zu salzen. Dieser so getrocknete Kabeljau ist in Portugal als Bacalau seco ein ganz beliebtes Fischprodukt. Über diese härteste Art der Fischerei berichtet nun in dem Nautineum die Sonderausstellung. Davon war Helmut Hegermann so beeindruckt, dass er mich bat darauf aufmerksam zu machen. Näheres bei Google einfach "Nautineum" aufrufen

Am Dienstag lief im ZDF der 2. Teil von    "Windstärke 9 -Höllenritt der Hochseefischer" Ich habe bisher 2 positive Meinungen darüber  erhalten.    Ich   selbst  war einige male abgelenkt und kann dadurch keine   umfassende Einschätzung abgeben. Möglicherweise ist mein Urteil dadurch nicht so besonders.

Zum Fiko Stammtisch gibt es auch schon einige Äusserungen. Dazu später mehr. Es gibt inzwischen 4 Orte wo das Treffen stattfinden könnte. Das sind : Das Traditionsschiff, Stephan Jantzen, die Hafenkantine von Timo Lührs und es gibt einen Vorschlag auf dem Fikogelände einen Traditionsraum einzurichten. Ein Organisator(Moderator) wurde noch nicht genannt.  Wir warten ab, was  sich noch ergibt. 

Udo Vick hat sich in einen langen persönlichen Brief an mich  gewandt. In diesem Brief geht Udo ganz ausführlich auf seine Eindrücke von unserem Treffen ein. Er gab mir den Auftrag mich in seinem Namen bei allen,  die zum Gelingen dieses Treffens beitrugen,  zu bedanken. Was ich hiermit getan habe. Udos Brief hat mich sehr beeindruckt, denn es ist ja sehr selten, dass sich ehemalige Hochseefischer in so ausführlicher Form  schriftlich zu Worte melden.

Meine  Suchmeldung in der Nummer 11 war erfolgreich. Danke Hubert Klühe.

Freundliche Grüße Horst Seffner


Hochseefischernachrichten 11/10 (07.05.10)

Liebe Freunde der Hochseefischerei,

am Dienstag lief im ZDF um 20.15 Uhr der 1.Teil des Dreiteilers „Windstärke 9 – Höllenritt der Hochseefischer“. Im Mittelpunkt steht der Konkurrenzkampf der 3 Schiffe die gleichzeitig am Fangplatz vor der norwegischen Küste sind. Günther Kröger hat auf seiner HP www.rostocker-hochseefischerei.de unter “Aktuelles“ den 1.Teil ausführlich beurteilt. Wer den 1. Teil verpasst hat, kann ihn sich bei Hubert Klühe www.hochseedischer-backskiste.de unter „Neuigkeiten“ ansehen. Dort findet man auch die nächsten Sendetermine.

Nach der Veranstaltung auf der „Stephan Jantzen“ kamen erste Gedanken auf möglicherweise auch in Rostock einen Fiko Stammtisch zu gründen. Er sollte eventuell einmal im Monat zu vorgegebenen Themen oder zu besonderen Vorträgen stattfinden. Wo könnte oder sollte dieser Stammtisch stattfinden, welche Ideen gibt es dazu. Ich würde mich über diesbezügliche Rückäusserungen freuen.

Ob so ein Stammtisch Interessenten findet wird sich demnächst zeigen, denn in Verbindung mit unserer Ausstellung auf dem Traditionsschiff finden dort folgende Veranstaltungen statt:

  • 19.05.10 16.00 Uhr plaudert Horst Seffner über seine Erlebisse auf Kuba und in Mosambik
  • 24.06.10 Gerhard Trost spricht über die Ausbildung in der Hochseefischerei der DDR
  • 01.07.10 Rudolf von Zweydorff hält einen Vortrag mit dem Titel „Als Schiffsingenieur auf Fischereischiffen“
  • 04.07.10 14.00 Uhr Gesprächsnachmittag über die Hochseefischerei

Ich denke danach wird es Erkenntnisse geben, ob es angebracht ist, auf diesem Gebiet weiter aktiv zu bleiben.

In meiner Ausgabe 10/10 wies ich auf die neue HP von Hans- Peter Hofmann hin. Leider war da mal wieder ein Fehler drin. Jetzt die richtige Angabe www.intereast.com/hochseefischerei

Und jetzt noch eine Suchmeldung. Gesucht wird Diethelm Rohr. Er hat Geld auf das Konto für das Zusenden von DVD´s über die Fischerei eingezahlt, aber seine Postanschrift nicht genannt. Wer kann helfen?

Freundliche Grüße Horst Seffner


Hochseefischernachrichten 10/2010 (03.05.10)

 

Liebe Freunde der Hochseefischerei,

in den Berichten über unser Treffen von Fritz Hartung, Volker Mitschke und Siegfried Marbach vom Warener Stammtisch bei W. Gille und bei Günther Kröger www.rostocker-hochseefischerei.de , bei Hubert Klühe  www.hochseefischer-backskiste.de sowie bei Karl - Heinz Gubick unter www.hochseefischerei-1957-70.de   bedanken sich alle bei den Organisatoren f ür das gelungene Treffen. Aber was wären die Aktivitäten ohne Sponsoren gewesen. Ohne deren finazielle Unterstützung und ohne ihr  Zutun konnte nichts gelingen. So hat zum Beispiel die Firma meines Sohnes, Seffner Umzüge, neben einen erheblichen Geldbetrag auch Transportleistungen erbracht. Die Firma holte die Tische, Stühle und Bänke ab, baute sie mit auf und dann wieder ab und transportierte  alles zurück zur Hansesail. Die Sponsoren haben unseren Dank verdient  für ihre Unterstüzung.

Am  15. April sollte ich in Vorbereitung unseres Treffens einen Vortrag über die Hochseefischerei auf der Stephan Jantzen halten. Dieser Vortrag wurde verschoben, weil die Organisatoren nichts in die Presse bekamen. Nun sollte ich diesen Votrag am 29.04 halten. Es war wiederum nichts in der Presse oder Medien erschienen und so kamen dann auch zwei Zuhörer. Rudi Lehman und noch 5 Besatzungsmitglieder sowie Hermann Cziwerny und Frau waren noch zugegen. Hermann Cziwerny hatte über seine  Firma Venfisk einen Fischimbiss gespendet. So habe ich den Vortrag nicht gehalten, aber einige interessante Erlebissse zum Besten gegeben. Auch Rudi Lehmann hat eine Story von Madagaskar losgelassen. Alle haben interessiert zugehört  und der Fischimbiss hat nach einer Stunde  allen gut gemundet. Ich hatte diese Veranstaltung in meinen Nachrichten angekündigt, aber da ist niemand von meinen 142 Lesern erschienen. Dann habe ich immer den Eindruck, dass die Nachrichten gar nicht gelesen werden.

Die Dokumemtation über die DDR Seefahrt "Ahoi DDR" ist kurz vor der Fertigstellung .  Ich wurde von den Machern auch befragt. Am Sonnabend Nachmittag erhielt ich einen Anruf, wie alt ich war als ich bei  einen Westkapitän fuhr. Na, was sich da wohl zusammenbraut

Das Buchangebot auf unserem Treffen war ja ganz toll. Es ist doch erstaunlich, wie viele sich aufgerafft haben, damit unsere Geschichte nicht in Vergessenheit gerät.Allein Güther Kroger hat über 600 Bücher verkauft. Sein Buch über unsere Schiffe und unserem Hafen kann man auch direkt in der Hafenkantine  von Timo Lührs kaufen. Dort, bei Venfisk und im Sekretariat von der RFH GmbH kann man auch das großartige Buch "FischGründe" und die herrliche DVD von Rudolf Welke "Im Fisch" käuflich erwerben. Man kann sich diese Sachen auch zuschicken lassen. Ich kann da behilflich sein. Besonders gefallen hat mit der Beitrag von Peter Burmester in dem Buch FischGründe. Über all diese Dinge wären ja mal ein paar Meinungsäusserungen notwendig und angebracht.

 Hubert Klühe und Karl Heinz Gubick haben ja Internetseiten über uns in einem neuen Stil herausgebracht. Die Mailanschriften sind weiter oben in diesen Nachrichten genannt. Nun gibt es eine neue HP über die Hochsefischerei. Hans Peter Hofmann hat mit viel Geschick und Wissen über seine Zeit bei der Hochseefischerei Materail  veröffentlicht. Seine HP bekommt man unter www.intereast.com/hochseefischerei   Viel Spass dabei und auch den Hans-Peter wünschen wir viele Gäste. 

Ich hatte in einer Nachricht einen Tippfehler und so wurde aus dem Hochseefischer ein Hochseef u scher. Gemerkt? Der Betroffene hat mir verziehen.

Freundlichst Horst Seffner


Hochseefischernachrichten Nr.9/10 (26.04.10)

Liebe Freunde der Hochseefischerei,

die Veranstaltungen zu unserem Jubiläum liegen hinter uns. Alle waren gut besucht. Zu Günther Krögers Buchvorstellung am 22.04. waren alle Plätze bis aiuf den letzten Platz besetzt. Zu der Ausstellungseröffnung am 23.04. mußten sogar noch Stühle und Bänke hereingeholt werden. Zum Treffen selbst am 24.04. kamen Menschenmassen mit denen niemand rechnen konnte. Für das Treffen müssen wir uns bei der Geschäftsführerin von der RFH GmbH Frau Priebe, die übrigens eine Tochter unseres Kapitäns Willi Paskowski ist, für die Möglichkeit dieses Treffen auf dem Gelände durchführen zu können und für die große Unterstützung bedanken. Danken müssen wir auch den Hauptorganisatoren Traute Secander, Fritz Hartung und Hermann Cziwerny, der die Leitung hatte. Aus meiner Sicht möchte ich auch noch nennen Bernd Coijanovic, Timo Lührs und  Jürgen Petzold. Alle die mithalfen, dass diese Veranstaltungen organisatorisch von so hoher Qualität waren, kann man hier nicht nennen. Sie verdienen unser Lob und unsere Anerkennung. Sie alle haben Veranstaltungen orgnisiert mit hohem Niveau. Es war an alles gedacht und jeder konnte auf seine Kosten kommen. Sogar das Wetter schienen sie angeordnet zu haben. Am vergangenen Sonntag gab es in der Zeitreise im Nordmagazin einen Bericht über unsere 40 Jahre und jetzt am Freitag gab es im NDR 1 in der Sendung Forum etwas über den  Fischereistandort über die 60 Jahre dieses  Standortes. Wenn über die DDR berichtet wird, geht es meistens um die Stasi und darum was alles schlecht war. In diesen beiden Sendungen wurde hervorgehoben, dass große Leistungen gebracht wurden und das wurde klar und deutlich anerkannt. Auch die Bestrebungen nach der Wende fanden hohe Anerkennung. In der Sendung "Forum" wurde davon gesprochen, dass wir 468 Schiffe gehabt hätten. Möglichweise war das der Anlass für den Sprecher, der im Nordmagazin am 24.04. den Beitrag über unser Treffen ankündigte zu sagen, dass wir die größte Hochseefischereiflotte der Welt gehabt hätten. Das ist Journalismus. Neben viel Kultur gab es auch ein  reichliches Fischangebot. Besonders beeindruckt hat mich  die Seenotrettungsübung. Die Veranstalter unseres Treffens haben das Buch "FischGründe" herausgebracht.  Günther Kröger bot seine  neuen Bücher an und alle Bücher fanden reichlichen Absatz. Ein besonderes Juwel ist jedoch die von Rudolf  Welke angefertigte DVD  mit dem Titel "Im Fisch". Sie wurde für 8,- € verkauft. Der Erlös wird zur Finanzierung des Treffens genutzt. Herrliche Aufnahmen von unserem Betrieb und unvorstellbar schöne Bilder über die Hochseefischerei. Wieviel Arbeit darin steckt, kann wohl nur der Rudi selbst einschätzen. Alles in allem kann man sagen das war mal wieder ein Beweis dafür, dass unsere Geschichte noch lebt  und dass  der Fischschereistandort  erhalten bleibt und recht aktiv ist.. Wie geht es weiter? Am Donnerstag den 29.04. um 17.00 Uhr wollen wir auf der "Stephan Jantzen" im Stadthafen locker über die Fischerei plaudern. Ich werde einiges zu unserer Geschichte und von meinen Erlebnissen berichten. Dort können wir auch noch einmal über unser Treffen reden. Venfisk will einen kleinen Fischimbiss liefern. Am 14.08.10 ist wieder Kutterfest in Friedrichsbrunn. Es ist das 10. und da will Fredo sich einiges einfallen lassen, damit die Stimmung überschäumen kann. Näheres  bei Google einfach "Unterklippe" eingeben. Am 23.10.10 treffen sich die Mosambikfahrer wieder in Neubukow im "Störtebeker". Eröffnung wieder mit "Kanimambo"

Freundlichst Horst Seffner


Hochseefischernachrichten 8/2010 (14.04.10)

Liebe Freunde der Hochseefischerei,

die Vorbereitungen zu den Aktivitäten anlässlich unseres Jubiläums laufen auf vollen Touren. Für den 24.04. gibt es einen Lageplan mit eingetragenen Parkplätzen und Hinweisen was wo zu finden ist. Dieser Plan liegt mir vor und kann hier angefordert werden. Er wird aber auch am Tag selbst verteilt. Ablaufplan und Lageplan werden in einer Auflage von 4.000 Exemplaren gedruckt.

Der MDR produziert zur Zeit eine Dokumentation über die Seefahrt in der DDR. Der Titel ist „Ahoi- DDR“. Es wird 2 Teile geben. Der erste Teil heißt „Kleines Land auf großer Fahrt“ und der zweite „Unterwegs auf allen Meeren“. Auch die Fischerei spielt dabei eine Rolle. Es wird über Saßnitz und Rostock berichtet. Die Sendetermine stehen bereits im NDR und MDR fest. Seit Montag kann man diese Sendetermine bereits bei Hubert Klühe www.hochseefuscher-backskiste.de unter „Neuigkeiten“ finden. Bevor es zur Sendung kommt gibt es eine Reihe von Veranstaltungen, wie die Buchvorstellung „DDR- Ahoi“ und die Vorführung der beiden Teile in Rostock, Stralsund und Schwerin. Auch diese Termine werden bei Hubert gleich mit genannt.

Die Liste für die Ehrentafel der auf See gebliebenen und verstorbenen ist nun abgeschlossen. Es waren 54. Es gab zahlreiche Hinweise zu der Liste, so dass einiges korrigiert werden konnte. Nicht genannt war der Arzthelfer Helmut Teichert, der auf ROS 319 fuhr. Allen die Hinweise gegeben haben auf diesem Wege ein Dankeschön.

Helmut Hegermann hat seine Dias digitalisiert und nun eine wunderschöne DVD angefertigt. Herrliche Aufnahmen von Maputo, von der tropischen Pflanzenwelt und auch von der Garnelenfischerei sind zu bestaunen. Er wollte diese DVD auf unserem Treffen für 5 € verkaufen lassen. Das Geld sollte zur Finanzierung unserer Aktivitäten genutzt werden. Da die Bilder aber mit afrikanischer Musik von einem schwedischen Verlag versehen sind, kann die DVD nicht verkauft werden. Helmut will die DVD nun an Interessierte verschenken. Wenn dann einer dafür was spenden will, kann er das tun.

Am 24.04 kann man von Marienehe aus per Schiff oder Bus einiges unternehmen. Der Besuch unserer Ausstellung auf dem Traditionsschiff oder auch Stadtrundfahrten sind möglich. Einen Busfahrplan findet man bei Günther Kröger unter www.rostocker-hochseefischerei.de dann links „aktuelles“ anklicken und dann rechts „Einladung- Busfahrplan“ aufrufen.

Die Techniker haben gleich nach der Wende, damit die Verbindungen nicht abreißen, den Verein der Schiffsingenieure Rostocks gegründet. In diesem Verein sind auch einige ehemalige Chiefs von uns. Sie feiern jetzt am 22.04. ihr 20 jähriges Bestehen. Günther Kröger hat dem Verein im Namen unserer ehemaligen Betriebsangehörigen eine Grußadresse übersandt.

Damit nach unseren Aktivitäten nicht gleich Ruhe eintritt, soll am 29.04. ab 16.30 auf der „Stephan Jantzen“ locker über die Hochseefischerei geplaudert werden. Ich soll dort über unsere Geschichte und meine Abenteuer und Erlebnisse im Ausland berichten. Dazu Presse beachten.

des Öfteren mal vorbeischauen. Jedoch wird in diesem Flugblatt auf den Ablaufplan hingewiesen. Dieser Ablaufplan wird in einer Höhe von 4.000 Exemplaren gedruckt und wird verteilt. Dort ist dann genau nachzulesen wo was wann stattfindet. Auf der Rückseite wird es einen Lageplan geben auf dem zu sehen ist wo sich die einzelnen Veranstaltungen abspielen, aber auch wo die 10 bereits gemeldeten Schiffe liegen.

Karl Heinz Gubick hat auf seiner HP  www.hochseefischerei-1957-70.de   einiges neu veröffentlich, also schaut mal hin.

Bis bald

Freundlichst Horst Seffner


Hochseefischernachrichten 7/2010 (06.04.10)

Liebe Freunde der Hochseefischerei,

die Arbeitskreise für die Vorbereitungen zu unserem Treffen und zur Eröffnung unserer Ausstellung über unsere Geschichte haben wieder beraten. Die Leiter, Hermann Cziwerny und Fritz Hartung, waren mit dem Vorbereitungsstand zufrieden. Organisatorisch müsste alles laufen. Die notwendigen Aufgaben sind von vielen hilfswilligen übernommen worden. Organisatorisch müsste dank dieser Unterstützung alles klappen. Die Namen werden auch noch veröffentlicht.

Zur feierlichen Eröffnung unserer Ausstellung auf dem Traditionsschiff kommt auch der Oberbürgermeister von Rostock mit einer Rede. Die Hauptansprache wird die Bürgerschaftspräsidentin der Stadt Rostock halten. Daran erkennt man, dass diese feierliche Eröffnung am 23.04. 11.00 Uhr doch große Beachtung findet und hoffentlich viele Besucher anzieht.

Jürgen Petzold war mit zwei anderen ehemaligen Hochseefischern in Greiswald im Archiv. Dort haben sie eine Liste mit den auf See gebliebenen Hochseefischern erstellt. Diese Liste soll in unserer Ausstellung an deren Tod erinnern. Es waren nach der Liste 53. Ob die Liste vollständig ist, vermag niemand zu sagen. Es wäre peinlich, wenn jemand vergessen wurde. Es ergeht an alle die Bitte die Liste auf Vollständigkeit zu prüfen. Ich wollte die Liste diesen Nachrichten als Anhang beifügen. Das gelingt mir aber nicht. Ich schicke die Liste noch einmal gesondert ohne grosses Anschreiben.

In der OZ vom Sonnabend war ein interessanter Artikel. Ein ehemaliger Hochseefischer hatte gleich nach der Wende bei einem Gericht geklagt. Ihm wurde das Seefahrtsbuch entzogen und er wollte jetzt für den Lohnausfall und die dadurch niedrigere Rente entschädigt werden. Seine Klage wurde abgewiesen. Jetzt nach 20 Jahren wurde seine Klage von einem anderen Gericht anerkannt und er wurde nach 20 Jahren entschädigt.

Ja, Ostern haben wir jetzt hinter uns. Das Wetter hat nicht so richtig mitgespielt, aber es gab schon schlechteres Wetter zu Ostern

des Öfteren mal vorbeischauen. Jedoch wird in diesem Flugblatt auf den Ablaufplan hingewiesen. Dieser Ablaufplan wird in einer Höhe von 4.000 Exemplaren gedruckt und wird verteilt. Dort ist dann genau nachzulesen wo was wann stattfindet. Auf der Rückseite wird es einen Lageplan geben auf dem zu sehen ist wo sich die einzelnen Veranstaltungen abspielen, aber auch wo die 10 bereits gemeldeten Schiffe liegen.

Bis bald

Freundlichst Horst Seffner


Hochseefischernachrichten 6/2010 (26.03.10)

Liebe Freunde der Hochseefischerei,

nun sind die Vorbereitungen zu unserem großen Jubiläum in die letzte, aber für die Organisatoren auch die schwierigste Phase getreten. Ich muss immer wieder sagen, dass dabei doch großartiges selbstlos geleistet werden muss.

Das Ausstellungsmaterial für die Ausstellung auf dem Traditionsschiff in Schmarl, deren feierliche Eröffnung ja am 23.04. um 11.00 Uhr stattfindet, kann jetzt angeliefert werden. Für die Transporte und den Aufbau ist es sicherlich notwendig, dass sich noch einige Hilfswillige melden.

Für das Treffen selbst am 24.04. muss vieles bedacht werden. So wird es Beispielsweise eine Parkfläche mit Einweisern geben. Ich füge als Anhang diesen Nachrichten ein Flugblatt mit den Schwerpunkten bei. Es ist geeignet es auszuhängen oder auszulegen wo viele auf dem Gelände einst oder jetzt noch tätig waren oder sind des Öfteren mal vorbeischauen. Jedoch wird in diesem Flugblatt auf den Ablaufplan hingewiesen. Dieser Ablaufplan wird in einer Höhe von 4.000 Exemplaren gedruckt und wird verteilt. Dort ist dann genau nachzulesen wo was wann stattfindet. Auf der Rückseite wird es einen Lageplan geben auf dem zu sehen ist wo sich die einzelnen Veranstaltungen abspielen, aber auch wo die 10 bereits gemeldeten Schiffe liegen.

Zwischen Marienehe und Schmarl wird es einen Pendelverkehr (sprich Shuttle) geben. Wer also Lust hat, kann sich dann auf dem Traditionsschiff die am Vortag eröffnete Ausstellung über unsere Geschichte ansehen.

Was es sonst noch gab? Die Veranstaltung von Luv und Lee war bis auf den letzten Patz sehr gut besucht. Allerdings gab es wenig bekannte Gesichter. Auch die Veranstaltung über den Fischereifunk war mit 30 Interessierten, die fachkundig diskutierten, ein Erfolg. Erfreulich waren auch die Berichte der Organisatoren des Dresdner Stammtisches und des Güstrower Klönsnacks. Die Warener treffen sich Morgen. Einen schönen geselligen Abend wünschen wir.

Günther Kröger hat auf seiner HP www.rostocker-hochseefischerei.de unter „aktuelles“ seine Meinung zu einem U-Bootkommandanten des 2.Weltkriegs veröffentlicht. Ich bin da voll seiner Meinung. Es kann doch wohl nicht sein, dass eine Person, die weit mehr als 1000 Menschen den Tod gebracht hat, ein Held ist, weil er einige wenige, die von ihm selbst in die missliche Lage gebracht wurden, gerettet hat.

Bis bald

Freundlichst Horst Seffner


Hochseefischernachrichten 5/2010 (08.03.10)

Liebe Freunde der Hochseefischerei,

den Frauen in diesen Nachrichtenkreisen wünsche ich einen schönen Tag. Heute und Morgen jeweils um 15.00 Uhr findet auf der „Stephan Jantzen“ im Stadthafen ein Treff mit Kaffee und Kuchen zum Thema „Frauen an Bord“ statt. Ich habe die Veranstalter darauf hingewiesen, welche Rolle die Frauen seit 1960 in unserer Verarbeiterflotte gespielt haben. Ich habe auch erwähnt, dass auf der Jungfernreise der „F.C.Weiskopf“ 18 Frauen zur Besatzung zählten.

Am Sonnabend, den 13.03. um 16.00 Uhr findet im ehemaligen Schifffahrtsmuseum eine Veranstaltung mit „Luv und Lee“ statt. Wie mir Herr Rese von „Luv und Lee“ sagte, soll die Societät Rostock maritim, die ja jetzt in dem Haus zu Hause ist, an sie heran getreten sein, weil sie für unsere Eröffnung der Ausstellung auf dem Traditionsschiff und für unser großes Treffen werben will mit dieser Veranstaltung.

Am Montag, den 15.03 um 17.30 Uhr ist im gleichen Haus ein Vortrag über den Fischereifunk und die Zusammenarbeit mit Rügen Radio. Den Vortrag hält Horst Wolfram; der ja selbst bei und als Funker gefahren ist und als Funkinspektor tätig war. Das Werbeplakat füge ich als Anhang bei.

Nun ist er da der „Flyer“ Nr. 2. Ich füge ihn ebenfalls als Anhang bei. Es ist zu erkennen, dass unser Treffen doch für jeden etwas Passendes bietet. Ein reisen Spektakel scheint mir die Seenotrettungsübung zu werden. Alle Programmpunkte sind konkret mit Ort und Uhrzeit auf diesem Flyer angegeben.

Am 12.03 trifft sich der Dresdner Stammtisch, am 19.ß3. der Güstrower Klönsnack und am 27.03 ist der Warener Stammtisch wieder beisammen.

Das Klassentreffen des Jahrganges 58 von Werner Lemcke wurde ja auf verschiedenen HP´s angekündigt. Nun hat sich auch Jürgen Holz von der Parallelklasse gemeldet. Auch er organisiert ein Klassentreffen in Verbindung mit unserem großen Treffen. Beide Klassen wollen sich am 24.04. nachmittags in der Hafenkantine begegnen. Aber abends wollen sie dann unter sich sein. Die einen in Dierkow, die anderen auf dem Wohnschiff.

Auch Eberhard Gericke berichtete, dass sich seine Klasse während des Treffens zusammenfinden will.

Na, wenn das nichts ist..

Freundlichst Horst Seffner



Nr. 4 (01.03.2010)

Liebe Freunde der Hochseefischerei,

Die Organisatoren unseres Jubiläums wollen 2 Flyer mit Einzelheiten über die Abläufe unserer Aktivitäten herausgeben. Den ersten füge ich diesen Nachrichten als Anhang bei. Er gibt eine Groborientierung. Über Einzelheiten im Programm am 24. April kommt demnächst der zweite Flyer mit Details.

Beide Arbeitskreise haben wieder beraten. Es ist schon erstaunlich, was alles bedacht und eingeleitet werden muss, damit alles ein Erfolg wird. Hoch eingeschätzt werden müssen die Leistungen derjenigen die sich freiwillig und selbstlos arrangieren damit die vielen Gäste gelungene Veranstaltungen erleben.

Aus Johannesburg in Südafrika reist Steffen Schmidt an. Er war ehemals bei uns in der Flotte. Jetzt lebt und arbeitet er dort. Er wird wohl der Gast mit der weitesten Anreise sein. Oder?

Der Eisbrecher „Stefan Jansen“ liegt seit dem letzten Sommer im Stadthafen von Rostock als maritimer Anziehungspunkt. Veranstaltengen und Führungen finden dort statt und man kann auch auf dem Schiff übernachten- Das alles findet regen Zuspruch, so dass die Stadtväter, laut einer Radiomeldung ,, den Standort des Traditionsschiffes in Schmarl wohl inzwischen mit anderen Augen sehen. Es wurde die Meinung geäußert, dass sich die Besucherzahlen verdoppeln könnten.

Über den Dresdner Stammtisch der Hochseefischer war ein Artikel in der „Morgenpost Dresden“. In einer Sendung des MDR 1 Sachsen Radio plauderten Mitglieder des Stammtisches mit den Moderatoren über die Hochseefischerei. Da tauchten doch einige Ehemalige auf und knüpften Kontakt-

In der Börde hatte Hubert Klühe einen Artikel in einer Tageszeitung. über uns. Auch hier gab es neue Kontakte. Alle hatten noch nichts über unsere Aktivitäten zum Jubiläum gehört

Auf Günther Krögers HP www.rostocker-hochseefischerei.de wird Sven Gutschmidt gesucht. Er soll auf der Lichtenhagen gefahren sein und soll in der Gegend um Gera wohnen. Wer kann helfen?

….übrigens: zu Flyer sagte man früher Handzettel.

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afenkantine. Für das leibliche Wohl wird ausreiche

Freundlichst Horst Seffner





Nr.03 (05.02.2010)

Liebe Freunde der Hochseefischerei,

unser Jubiläum „60 Jahre Fischereistandort Rostock Marienehe“ rückt näher und nimmt daher Form an. Bereits am 22.04. wird Günther Kröger um 17.00 Uhr im ehemaligen Schifffahrtsmuseum in der August- Bebel- Str.1 seine beiden neuen Bücher vorstellen. Das ist ein Bildband über unsere Schiffe und unserem Hafen sowie das Buch „ Auf Loggern, Trawlern und Verarbeitungsschiffen in der Rostocker Hochseefischerei.“ In diesem Buch wird über 7 Persönlichkeiten unserer Flotte interessantes nachzulesen sein.

Am 23.04. (Uhrzeit liegt noch nicht vor) wird unsere Ausstellung über den Rostocker Fischereistandort auf dem Traditionsschiff in Schmarl feierlich eröffnet. Diese Veranstaltung sollte unbedingt regen Zuspruch finden. Das wäre ein schöner Lohn für den Arbeitskreis um Fritz Hartung. Dieser Arbeitsreis ist seit mehr als einem Jahr bemüht eine allumfassende Ausstellung mit hohem Aussagewert zusammen zu stellen. Das verdient unsere Achtung.

Das vorläufige Programm für unser Treffen am 24.04 liegt jetzt vor. Es soll im Internet bei Günther Kröger und Wilfried Gille veröffentlicht werden. Die Aktivitäten sind über fast das ganze Betriebsgelände verteilt. Das hat den Sinn, dass unter den Besuchern Bewegung ist und es möglichst viele Begegnungen mit ehemaligen Betriebsangehörigen gibt.

Ein vielfältiges Programm ist vorgesehen. Neben viel Originalmusik und Gesang werden Tanz- und Trachtengruppen auftreten. Es gibt eine große Seenotrettungsübung, Podiumsgespräche, eine moderierte Fischverkostung, die Unternehmen stellen sich vor und abends gibt es in der Hafenkantine einen kleinen Hochseefischerball. Für das leibliche Wohl wird ausreichend gesorgt.

Der Ablaufplan soll in gedruckter Form für die Besucher bereitgestellt werden, damit jeder frei entscheiden kann, wohin er sich richten will.

Literatur wird reichlich angeboten. Neben der Neuerscheinung über die Geschichte des Standortes, die der Arbeitskreis „60 Jahre Fischereistandort Rostock Marienehe“ in Auftrag gegeben hat, werden Günther Krögers schon genannten Bücher angeboten. Christian Krosch wird mit seinem Buch „Aus meinem Seefahrtbuch“ vertreten sein. Frau Dr. Christa Anders, die in unserer Flotte als Schiffsärztin fuhr, wird neben ihrem Buch „Traumreisen“ ihr neues Buch „Mit Rostocker Hochseefischern auf Fischfang“ anbieten usw. usw.

Mit unseren Aktivitäten zeigen wir, was wir drauf hatten und noch haben.

afenkantine. Für das leibliche Wohl wird ausreiche

Freundliche Grüße Horst Seffner



Nr. 02 (18.01.2010)

Liebe Freunde der Hochseefischerei,

pünktlich zu unserem Treffen am 24,April soll ein Buch über die Geschichte des Fischereistandortes Rostock Marienehe erscheinen, Der Verband der deutschen Fischwirtschaft will die Vorfinanzierung veranlassen. Von den auf dem Gelände ansässigen Firmen wurden bereits mehr als 1.000 Exemplare bestellt. Entsprechend wurde die Auflage erhöht. Das Buch soll auf dem Treffen zu einem Vorzugspreis verkauft werden.

Angeboten werden auch die bisher von Günther Kröger erschienenen Bücher sowie sein neuestes Buch “Auf Loggern, Trawlern und Verarbeitungsschiffen in der Rostocker Hochseefischerei“. In Arbeit hat er auch noch einen Bildbad mit den Schiffen unseres Betriebes und mit dem Fischereihafen Rostock Marienehe.

Weitere Anbieter können sich noch bis Mitte Februar bei Bernd Coijanovic anmelden.

Die Versorgung wird voll abgesichert. Bierwagen Fischverkaufsstände, Grills und die Hafenkantine werden für das leibliche Wohl sorgen. Dafür haben sich bereit erklärt; Venfisk, Dr. Middelhu0, Timo Lührs, Ostseefisch, Schwaaner Fischwaren und Rügenfisch. Rügenfisch will außerdem Beutel mit Fischkonserven preisgünstig anbieten.

Immer wieder treffe ich auf ehemalige Betriebsangehörige die von unserem Treffen noch nichts gehört haben. Hier sollten alle mithelfen und bei Kontakten fragen: „Weißt du schon von unserem Treffen?“ Wichtig erscheint mir auch ruhende Kontakte mal wieder aufzunehmen und zu fragen, ob unser Treffen schon bekannt ist. Jeder trägt ja ein bisschen Mitverantwortung für das Gelingen unseres Treffens. Und wenn es das Weitersagen ist, ist das ja auch eine Unterstützung.

Werner Lemcke organisiert in gewissen Abständen Klassentreffen der Klasse B der Hochseefischerlehre von 1958. Diese Klasse will sich nun um 18.00 Uhr nach unserem Treffen am 24. April in Brinkmannsdorf treffen um noch einige Stunden miteinander zu verbringen. Ein gutes Beispiel unser Treffen zu nutzen mal wieder alte Erinnerungen aufzufrischen. Bitte bei Werner melden

Auch in der Hafenkantine von Timo Lührs kann man am 24. abends noch gemütlich zusammen sitzen ..

Die Eröffnung der Ausstellung von Hans Richter war ein Erfolg. Sogar der Oberbürgermeister war anwesend. Sehr viele bekannte ehemalige Betriebsangerhörige waren erschienen. Es können bis zu 100 Personen gewesen sein. Die Schätzungen lagen zwischen 60 und 100. Wie wäre es denn mit einem Besuch der Ausstellung?

Freundliche Grüße Horst Seffner



Nr. 01 (07.01.2010)

Liebe Freunde der Hochseefischerei,

Erst jetzt erfuhr ich, dass es in unserem Jubiläumsjahr bereits eine erste Aktivität gibt. Am 08.01. wird m ehemaligen Schifffahrtsmuseum August- Bebel. Str.1 um 15.00 Uhr eine Ausstellung des Malers und Grafikers Hans Richter mit dem Titel „125 Jahre Seitenschlepper“ eröffnet.

Hans Richter hat Hochseefischer gelernt und fuhr in unserer Flotte. Er studierte dann Grafik und war in diesem Beruf tätig. Die Hochseefischerei aber ließ ihn niemals los. Heute hat er eine Ausstellung mit dem Titel „Im Logies“ in Neutrebbin bei Berlin. Für einen Vorgeschmack: www.kompassrose.de aufrufen. Dort die Links anklicken und der Link „Kiek Ut!“ ist Hans Richters HP. Auf der Ausstellungseröffnung können Fotos von seinen Bildern gekauft werden.

Bei Venfisk gab es ein Treffen der AG 60 Jahre Fischereistandort Rostock Marienehe mit Dr. Keller und Joachim Barthel vom Bundesverband deutsche Fischwirtschaft. Der Verband will sich zu unserem Jubiläum mit einbringen. So soll beispielsweise auch ein Podiumsgespräch zum Thema „Fisch auf jeden Tisch“ stattfinden

Der alte Hafen füllt sich allmählich zu unserem Jubiläum mit Schiffen. Auch das bleibt spannend.

Der Dresdner Stammtisch im Dezember war wieder ein Erfolg. Gut finde ich, dass es für die Treffen Themen gibt. So soll zum nächsten Treffen im März „Frauen an Bord“ Thema sein. Man kann sich also vorher Gedanken machen und eventuell noch Material oder Bilder zum Thema raussuchen. Im Januar will der Stammtisch einen gemeinsamen Besuch des Verkehrsmuseum machen und im Laufe des Jahres soll es einen Treff mit dem Warener Stammtisch geben. Weiter so.

Eine neue Hochseefischer HP gibt es. Karl Heinz Gubick hat seine Seiten wunderschön gestaltet. Viele schöne Fotos erinnern an unsere aktive Zeit und sind eine Bereicherung. Seine HP findet man unter www.hochseefischerei-1957-70.de

Das Gebäude mit dem Fred- Wehrenberg- Saal ist unter Denkmalschutz gekommen. Wer war Fred Wehrenberg. Selbst im Rostocker Stadtarchiv und bei Wikipedia ist da nichts nennenswertes zu bekommen. Wer weiß da was?

Freundliche Grüße Horst Seffner

Ältere Hochseefischernachrichten finden Sie im Archiv

 

 





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Letztes Update: 29.08.2010, 15:53 Uhr
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