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Hochseefischernachrichten
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Hochseefischernachrichten 02/2012 (16.02.12) Weitersagen, weiterleiten Liebe Freunde der Hochseefischerei, kommen wir zur „Costa Concordia“. Ich denke dieser Fall hat doch alle zum Nachdenken gebracht. Unabhängig davon ob der Kapitän für die Abweichung von der gewohnten Route eine Reedereiorder hatte, oder ob er jemand imponieren wollte ist es nicht zu verstehen wie leichtfertig Menschenleben und Werte aufs Spiel gesetzt wurden. Wenn von der Route abgewichen werden soll, muss ich mich doch informieren welche Besonderheiten es auf der neuen Route gibt und da hätte gesehen werden müssen, dass vor der Küste dieser zum Verhängnis gewordene Felsen ist. Auf einem Schiff in Fahrt ist auf der Brücke auch immer ein nautischer Wachoffizier. Dieser Wachoffizier hätte die Gefahr erkennen und den Kapitän warnen müssen. Aber auch der hat versagt und so konnte es zu dem Unglück kommen. Der Fall „Costa Concordia“ wird in die Geschichte der Seefahrt als Beispiel für Sorglosigkeit und Leichtsinn eingehen. Am 27.Januar fand in Dresden wieder ein Stammtisch statt. Auch dieses Mal fanden sich 3 „Neue Ehemalige“ ein. Es spricht sich also weiterhin rum, dass es solche Aktivitäten gibt. Hauptthema war diesmal die Schiffstechnik. Dabei ging es um die Aufgaben der Techniker an Bord, deren Arbeit so wichtig für den Erfolg und die Sicherheit auf unseren Schiffen war. Gesprochen wurde auch über das Stammtischtreffen am 23. Juni in Dresden und über das Rostocker Treffen am 12. Mai. Man beschloss auch für das Treffen in Rostock Spenden zu sammeln. Für diese Initiative und Bereitwilligkeit werden die Rostocker Organisatoren dankbar sein. In Friedrichsbrunn in der „Unterklippe“ gab es ein erstes Treffen der Besatzung der „Gotha“ Der Organisator war Günther Zippel. Er bereitet nun, ein zweites „Gothatreffen, wie er es nennt, vor. Es soll vom 11. bis 13. Mai in Rostock stattfinden. Dabei soll der 12. Mai für unser großes Treffen genutzt werden. Auch ein schönes Beispiel für die Nutzung der Gelegenheiten um ehemalige Kollegen zu treffen. Also „Gothafahrer“ auf nach Rostock.. Im März treffen sich in Stralsund die ehemaligen Direktoren unsers Kombinates. Es ist einfach eine lockere Wiederbegegnung unter ehemaligen Kollegen. In Dankbarkeit sollten wir unseren ehemaligen Direktoren ein paar harmonische Stunden wünschen, denn sie haben mit ihren Kollektiven die komplizierten Einsätze unserer Flotte möglich gemacht und das war nicht einfach und aufwendig. Ein großer Erfolg war auch, dass wir als einziger Betriebszweig die von uns erwirtschafteten Devisen für uns einsetzen konnten. Dadurch war es möglich unsere Schiffe beispielsweise immer mit den modernsten elektronischen Geräten auszurüsten und das war wichtig für den Erfolg und die Sicherheit. Über unsere Traditionsarbeit wird dort sicher auch einiges zu sagen sein. Dieses Treffen zeigt, dass es in unserer Führung ein gutes Verhältnis gegeben haben muss und das wirkte sich ja auch auf unser Betriebsklima aus. Wer etwas Aktuelles über die Fischereisituation, die Hege und Besatzzahlen erfahren möchte der kann sich unter www.laffl.de/Fischerei.9.0.html informieren. Das ist, ich sage mal schlicht, das Fischereiamt im zuständigen Ministerium von MV Ein Stralsunder Autor zitiert in seinem Buch „ Letzte Fischer“ folgenden Vers. Von Nutten geliebt, von Jungfern gehasst, die Heuer versoffen, verhurt und verprasst, von außen vergammelt, von innen auf Draht, so sind die Jungen von Fischkombinat. Es soll ein bekannter Spruch gewesen sein. Ich habe ihn nie gehört. So ein „Kombinantsjunge“ ist mir eigentlich auch nicht begegnet. Aber auf Draht waren sie fast alle. Näheres in meinen nächsten Nachrichten. Die nächsten Treffen sind: Am 11.02. Warener Stammtisch, am 21.02. Rostocker Stammtisch am 14.04. Thüringer Stammtisch. Freundlichst Horst Seffner
Hochseefischernachrichten 01/2012 (16.01.12) Weitersagen, weiterleiten Liebe Freunde der Hochseefischerei, nun sind wir in unserem neuen Jahr 2012 und der Januar ist auch schon wieder so gut wie gelaufen. Zum Weihnachtsfest und zum Jahreswechsel hatte ich all meinen Lesern die besten Wünsche geschickt. Viele haben darauf reagiert und mir Wünsche vor allen für meine Gesundheit übermittelt. Die meisten verbanden diese Wünsche auch mit einem Dankeschön für meine Informationen. Hans Richter, der ehemalige Hochseefischer und spätere bekannte Maler und Grafiker, machte mich sogar zum „Chefredakteur“ der „Hochseefischnachrichten“. Das hätte ich gern, aber ich habe leider keine Redakteure, würde doch aber gern einige haben. Wenn es also was zu berichten gibt über uns, dann „Redakteur“ werden. Hier noch einmal danke für die Grüße und Wünsche. Was bringt uns nun das Jahr 2012. Die Termine für die nächsten Stammtische und für die Klassen- sowie Besatzungstreffen sind bekannt gegeben. Aus meiner Sicht gibt es drei Höhepunkte. Das wäre unser großes Treffen am 12. Mai in Rostock, das Stammtischtreffen in Dresden und das Treffen der Bruno-Apitz- Fahrer. Denn sie wollen feiern, dass ihr Schiff vor 30 Jahren in Dienst gestellt wurde. Die Fischhalle 1 gibt es ja nicht mehr und der Hafen ist nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich. Deshalb findet unser großes Treffen in der Hafenkantine von Timo Lührs statt. Es sollen zusätzlich Zelte aufgebaut werden. Das Treffen wird ähnlich ablaufen wie die ersten beiden Treffen. Nur etwas bescheidener als zu unserem Jubiläumstreffen. Näheres soll demnächst bekannt gegeben werden. Das Stammtischtreffen in Dresden wird am 23.Juni stattfinden. Erwartet werden von allen Stammtischen Gäste. Vorgesehen sind eine Stadtrundfahrt durch das schöne Dresden, ein Besuch unserer Ausstellung in Radebeul, ein „Kaffeeklatsch“ und ein geselliger Abend im Fischhaus. Näheres auf der HP vom Dresdner Stammtisch. Der Supertrawler „Bruno Apitz “ wurde vor 30 Jahren in Dienst gestellt. Die ehemaligen Besatzungsmitglieder wollen dieses Jubiläum feiern mit möglichst vielen die auf dem Schiff gefahren sind. Diesbezüglich gibt es seit langem Aktivitäten im Internet speziell von Ingo Schulze. Es gibt eine HP der „Bruno Apitz “ und auch auf anderen HP`s wird auf das Ereignis hingewiesen. Immer mit dem Anliegen möglichst viele ehemalige Besatzungsmitglieder zu finden. Wer kennt noch welche, die möglicherweise noch nicht informiert sind? Er ist wieder da! Wer? Na, der WBS, der „Weinblattsiegel“ das spezielle Getränk für DDR Seefahrer. Die 0,7 Liter Flasche gab es zu einem Transitpreis von 3,43 M und er soll speziell für die Seefahrer gebrannt worden sein. Eine Gruppe Berliner Seefahrer unter Jürgen Altmann hat sich nun mit der Herstellerfirma Schilkin in Verbindung gesetzt und es gibt ihn nun wieder den „WBS“ Die Berliner meinen, es wäre doch ein Gaudi, wenn dieses „edle“ Getränk auf unserem Treffen im Mai zum Kauf angeboten würde. Ich würde auch zwei Flaschen kaufen. Eine zum probieren und eine als Erinnerungsstück. Nachzulesen unter www.fischkombinat-rostock.de unter „ Dit und Dat “ dann bei „Lesen und eintragen“ Der Dresdner Stammtisch hat einen Hochseefischerkalender für dieses Jahr herausgebracht. Siehe www.hochseefischerstammtisch.npage.de dort unter „Fan-Shop“ Dieser Kalender kann bestellt werden unter www.hievupkalender@aol.com . Wahlweise mit einem Motiv von einem 26 m Kutter, Frosttrawler, Stubnitz . Seitenfänger III, Z-Trawler, Junge Welt. Verarbeiter oder Supertrawler, Der Kalender kann zugeschickt werden. Preis 3,- € + Versand. Motiv und Anschrift bei Bestellung angeben. Der Buschfunk hat mir zugetragen, dass sich in Berlin ein Hochseefischerstammtisch gegründet haben soll. Darüber soll in einer Zeitung ein Artikel gewesen sein. Den Artikel sollte ich bekommen. Ist aber noch nicht angekommen. Ich warte noch. Weiß jemand Näheres darüber? Freundlichst Horst Seffner Nr. 14/11 (19.12.2011) Freundlichst Horst Seffner
Am 25.11. traf sich der Dresdner Stammtisch wieder an seinem gewohnten Ort für diese Treffen. Vier neue „Ehemalige“ trugen sich in die Musterrolle ein. Besonderer Gast war das Ehrenmitglied des Stammtisches der auf der Insel Rügen ansässige Kapitän Frank Sakuth. Ehrenmitglied wurde er auf Grund seiner Unterstützung des Stammtisches beim Aufbau der Ausstellung über die Hochseefischerei in Dresden/ Radebeul. Am Stammtisch plauderte er über seinen Weg bei der Seefahrt vom Beginn auf einem Kutter bis zum Hochseekapitän auf modernen Passagierschiffen Darüber ist auch ein Buch mit dem Titel „ Sohn der 7 Weltmeere“ erschienen. Seine Ausführungen wurden mit großem Interesse verfolgt. Im kommenden Jahr soll in Dresden ein Treffen von Mitgliedern aller Stammtische stattfinden. In Vorbereitung dieses Treffens wurde über die notwendige Organisierung gesprochen. Es war für alle wieder ein schöner Abend. In Berlin gab es die Messe „Boot & Fan 2011“. Vom in Berlin beheimateten Deutschen Marinebund wurde ein Thementag über die Hochseefischerei angesetzt. Dazu luden sie auch Mathias Lange und Roland Peter vom Dresdner Stammtisch ein. Sie beantworteten interessierende Fragen. Näheres ist nicht bekannt. Am 29.11.11 traf sich die Rostocker AG zur Traditionspflege. Rückblickend wurde eingeschätzt, dass man die Arbeit wiederum intensiviert hat und mit den Ergebnissen zufrieden sein kann. Besonders hervorgehoben wurde die Renovierung des Hochseefischerdenkmals und die Umsetzung des Gedenksteins. Frau Lada von der RFH GmbH und Timo Lührs werden sich kontinuierlich um Blumen oder Gestecke vor dem Gedenkstein bemühen. Die Kosten trägt die AG. Die Dreiergruppe „Fischer im Gespräch“ vor dem ehemaligen HdH soll umgesetzt werden. Hermann Cziwerny informierte, dass es eine Zusage des Ministers Schlotmann gibt die Aktion federführend und finanziell zu unterstützen. Herman Cziwerny will dran bleiben. Die HP soll im Dezember neu gestaltet werden. Der nächste Stammtisch findet am 21. Februar statt. Dazu gibt es demnächst Näheres. Am 12.05.12 ist das 3. Kombinatstreffen in Rostock vorgesehen. Auch am 29.11. traf sich der Arbeitskreis der die Rostocker Ausstellungen der Hochseefischerei in den Museen betreut. Es wurde beschlossen als Arbeitskreis bestehen zu bleiben und regelmäßig zu beraten. Unsere Ausstellung in der Societät muss in den nächsten Jahren weichen, weil das Haus in der August- Bebel-Straße von Grund auf renoviert werden muss. Was dann aus dieser Ausstellung wird, sieht der Arbeitskreis als eine wichtige Aufgabe an. Dabei wünschen wir Erfolg im Interesse der Erhaltung unserer Geschichte. Anfangs nannte ich das Denkmal vor dem ehemaligen HdH. Für diese Dreiergruppe haben bekannte Personen aus unserem Betrieb Modell gestanden. Ich kannte sie. Habe aber die Namen und Einzelheiten vergessen. Wer weiß darüber noch etwas? Dann könnten wir ja noch mal in unserer Geschichte „wühlen“. Freundlichst Horst Seffner
Nr. 12/11 (17.11.2011)
Sonderausgabe (25.10.2011)
Nr. 11/11 (14.10.2011) Liebe Freunde der Hochseefischerei Nun ist es ja so richtig Herbst geworden und man kann wieder in der warmen Stube ein bisschen mehr Zeit am Computer verbringen. Da bietet sich an, sich auch mal wieder für die Fischerei zu interessieren. Günther Kröger hat dazu unter „AKTUELLES“ auf seiner HP www.rostocker-hochseefischerei.de umfangreiche Ausführungen auch mit aktuellen Zahlen veröffentlicht. So ist also die Situation in unserem ehemaligen Brotgewerbe. Unter „Beschlüsse zur Museumslandschaft in Rostock“ ist auch ein sehr interessanter Beitrag zu dem Bürgerschaftsbeschluss das Traditionsschiff in Schmarl zu belassen und dort auch das Schifffahrtsmuseum einzurichten. Ich denke, dieser Beitrag spricht für sich und sollte zum Umdenken anregen Leider wurde der Text, als Leserbrief an verschiedene Zeitungen geschickt, nicht veröffentlicht. Warum? Anschließend fand dann der 4. Rostocker Stammtisch statt. Es wurden 132 anwesende Personen gezählt. Darunter auch Mitglieder des Warener und des Thüringer Stammtisches. „Luv und Lee“ eröffnete das Treffen Der Dresdner Stammtisch hatte eine ansprechende Grußbotschaft geschickt die verlesen wurde. Die Moderation war mit Ewald von Mach in guten Händen. Ein Vertreter der RFH GmbH hielt eine kurze, aber verbindende Rede. Hermann Cziwerny ging dann auf Einzelheiten zur Traditionsarbeit ein. Diese Ausführungen wurden aufmerksam verfolgt. Danach trug „Luv und Lee“ seine mit viel Beifall bedachten „Perlen“ vor. Liebe Freunde der Hochseefischerei Da sind sie wieder,meine Nachrichten. Habe mich fast 2 Monate in Krankenhäusern „rumgetrieben“. Festgestellt habe ich dort, dass Papier fast genau so wichtig ist, wie die Patienten. Für jede Krankheit gibt es Regeln und Festlegungen die eingehalten werden müssen. Es sei denn, das Bett des Patienten wird vorzeitig benötigt. Nun sitze ich wieder und überlege, was zu berichten ist. Unsere Ausstellung in der Societät wurde ja erweitert, so dass wir nun in Rostock wohl keine umfassende, aber doch eine aussagekräftige Präsentation haben. Venfisk, deren Geschäftsführerin die Tochter von Hermann Cziwerny ist; und der Inhaber und Betreiber der Hafenkantine, Timo Lührs, luden alle, die bei der Erweiterung mitgewirkt haben, zu einer Fischverkostung ein. Das sollte ein Dankeschön für die freiwillige und selbstlose Einsatzbereitschaft im Interesse der Geschichte der Rostocker Hochseefischerei sein. Das war eine dankenswerte Geste für das Mitwirken zur Darstellung unserer Traditionen. Danke Frau Cziwerny, danke Herr Lührs. Die Organisatoren des Rostocker Stammtisches haben ihre Tätigkeit wieder aufgenommen. Es bleibt dabei, der nächste Stammtisch ist am 13.Oktober, dem ehemaligen Tag der Seeverkehrswirtschaft. Da soll es einige Überraschungen geben. Die Rostocker haben auch Kontakte zu den anderen Stammtischen aufgenommen und die Umsetzung unseres Gesenksteins soll auch nicht in Vergessenheit geraten. Der Dresdner Stammtisch bereitet einen öffentlichen Plauderabend über die Hochseefischerei am 1. Oktober in Dresden vor. Mit dem Titel „Klabauterabend“ soll über die Hochseefischerei berichtet, erzählt und auch ein bisschen Seemannsgarn gesponnen werden. Die Veranstaltung soll in den Medien bekannt gegeben werden. Wir wünschen den Organisatoren viele interessierte Zuhörer. In dem DDR Museum in Dresden, in dem ja auch eine kleine Ausstellung über unsere Hochseefischerei zu sehen ist, sollen wir einen größeren Raum bekommen. Dann fehlen dort natürlich noch Ausstellungsstücke. Wer kann dem Dresdener Stammtisch helfen? Wo ist noch Material, welches dort wirklich gut zur Geltung kommen würde. Wo schlummern noch unbeachtete Erinnerungsstücke? Jedes Stück, welches abgegeben werden kann, könnte ein Beitrag sein, unsere Geschichte deutlicher, anschaulicher zu machen. In meinen nächsten Nachrichten werde ich wieder über die Stammtische berichten. Dies wird im Oktober sein. Wusstet ihr schon, der kommende Oktober ist ein ganz besonderer Monat. Der 2.Oktober ist ein Sonnabend und der 31. Oktober ist ein Sonntag. So werden wir also in diesem Oktober 5 komplette Wochenenden haben. Das wird es erst wieder in 825 Jahren geben. Genießen wir also die 5 Wochenenden bei hoffentlich schönem Herbstwetter. Freundlichst Horst Seffner Nr. 09/11 (01.07.2011) Rostock hatte auch ein Schifffahrtsmuseum im Stadtzentrum. Dort präsentierten sich die Seereederei, die technische Flotte und der Schiffbau. Auch die Geschichte der Seefahrt wurde umfassend gezeigt. Die Fischerei mit der Hochseefischerei wurde umfassend im Meeresmuseum in Stralsund dargestellt. Die Hochseefischerei hatte im alten Hafen von Marienehe ihr Traditionskabinett. Dafür gab es keinen rechtlichen Nachfolger und so müssen wir der RFH GmbH danken, dass einiges ins ehemalige Verwaltungsgebäude verlegt wurde und somit erhalten blieb. Das Schifffahrtsmuseum wurde geschlossen und, so weit das möglich war, auf das Traditionsschiff in Schmarl verlegt. Mit jährlichen Besucherzahlen von 25.000 ist das nicht hinnehmbar, wenn man weiß, dass die maritimen Anziehungseinrichtungen von Stralsund jährlich mehr als 1 Million Besucher der Stadt bringen. Welch ökonomischer Faktor auch. Rostock hat verschlafen. Seit Jahren gibt es keine Entscheidungen im Rostocker Rathaus darüber, wie die Maritime Anziehungskraft Rostocks erhöht werden kann. Nun endlich gibt es Gedanken an die Schaffung eines Marineums. Der Förderverein für das Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum Rostock, in dessen Vorstand wir durch Jürgen Petzold vertreten sind, hat nun eine Presseinformation dazu heraus gegeben, die auch die Bürgerschaft zu ihrer Sitzung am 29.06. erhielt. Für uns ist wichtig, dass darin ausdrücklich auf die Hochseefischerei hingewiesen wird. Diese Presseinformation füge ich diesen Nachrichten als Anhang bei. Unsere Geschichte darf nicht in Vergessenheit geraten. Deswegen habe ich noch mal in Erinnerung gebracht was da so läuft um auch zu sehen, dass es ehemalige Kollegen gibt die sich selbstlos dafür bereithalten. Das kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Also auf nach Friedrichsbrunn um in der schönen Harzgegend mal ein paar schöne Tage zu verbringen. Jeder ist eingeladen. Für Kontaktaufnahme bei Google nur „Unterklippe“ eingeben. Dann findet man Telefon- und Faxnummer und auch die Mailanschrift, Nr. 08/11 (01.06.2011)
Liebe Freunde der Hochseefischerei Am 07. Mai fand in Bentwisch bei Rostock das diesjährige Kapitänstreffen statt. Es kamen 84 Kapitäne. Mit Ehefrauen und Gästen waren 140 Personen dabei. Angereist waren auch Kapitäne aus Saßnitz, Bremerhaven und Cuxhaven. Das Hotel „Zur Hasenheide“ bietet dieser Runde seit Jahren einen hervorragenden Service. Es war eine Freude mal wieder unter so vielen Bekannten zu weilen. Ein Buffet der Superklasse mit viel Fisch bot allen das Beste. Der DJ lockte gleich mit seiner ersten Musik mehr als 20 Paare aufs Parkett. Insgesamt ein schöner Abend bei toller Stimmung. Allerdings für meinen Geschmack sollten die Kapitäne auch informiert werden darüber was, außerhalb des Kapitänstreffens, in anderen Hochseefischerkreisen so stattfindet. Das müsste doch die Kapitäne eigentlich sehr interessieren. Oder? Im Nordmagazin am 09.05 wurde von diesem Treffen berichtet Nicht viel, aber es wurden auch ein paar Aufnahmen von unseren Schiffen auf See gezeigt. Unsere Ausstellung in der Societät maritim in Rostock wurde erweitert und die Eröffnungsveranstaltung war am 15.05. Nun ist auch das Betriebsmodell in dieser Ausstellung zu sehen. Das Verkehrsmuseum Dresden stellte Schiffsmodelle bereit Darunter die Junge Welt mit 1,4 m Länge. Beeindruckt wurde ich auch von den Netzmodellen. Alles in allem eine doch sehenswerte Ausstellung. Danken kann man allen die sich für die Sache arrangiert haben. Zur Eröffnungsveranstaltung hätte ich mir mehr bekannte Gesichter gewünscht. Einen Bericht und Eindrücke von dieser Veranstltung ist auf Norbert Stacklies HP www.hochseefischer-dresden.de zu finden. Nun mal sehen, wie es auf dem Traditionsschiff weiter geht. Am 31. Mai soll nun der nächste Rostocker Stammtisch stattfinden. Ein Thema soll sein "Fischverarbeitung gestern und heute“.Referent Volker Karsten Alle Kombinatsangehörigen sind herzlich eingeladen. Wieder 18.00 Uhr in der Hafenkantine. In Rostock fand am letzten Wochenende das „Fish“ Filmfestival statt. Der 3. Teil von „DDR- ahoi“ war angekündigt. Aber in den Medien konnte man nicht erfahren ob der Teil gelaufen ist. Nun wird er wohl erstmalig im Dresdner Verkehrsmuseum zu sehen sein. Unser Stammtisch dort ist dabei und wird berichten. Ansonsten ist dieser 3. Teil am 24.05. um 22.05 Uhr im MDR zu sehen. In Plauen gibt es eine Ausstellung über einen Ritterkreuzträger und U-Bootkommandanten. Es wird hervorgehoben, dass er von einem seiner versenkten Schiffen Menschen gerettet hat, aber nichts gesagt wie viele Menschen er auf seinem Gewissen hat. Günther Kröger hat auf seiner HP www.rostiocker-hochseefischerei.de seine Meinung gesagt. Promt meldete sich in seinem Gästebuch einer der Organisatoren der Ausstellung und meinte, dass die Leistungen der Wehrmacht nicht genügend anerkannt werden. Darauf meldeten sich doch einige zu Wort im Gästebuch um ihre Meinung zu sagen und das ist doch sehr interessant. Freundlichst Horst Seffner
Nr. 06/11 (20.04.2011)
Liebe Freunde der Hochseefischerei, jetzt etwas zu den von mir in meiner letzten Ausgabe angekündigten Aktivitäten im März Rudolf Lehmann stellte am 12.03. sein neues Buch „Mein Traum von Afrika“ in der Societät vor. Er war zufrieden mit der Beteiligung und auch mit dem Umsatz. Trotzdem war er etwas enttäuscht. Für seinen Geschmack waren zu wenig ehemalige Hochseefischer dort. Dafür aber ein Team vom TV Rostock. Der Sender brachte dann auch einen Beitrag über die Buchvorstellung und ein Interview mit Rudi. Der 25. Klönsnack in Güstrow am 18.03. war nach den Worten des Veranstalters Kurt- Werner Langer sehr gut besucht. Sogar Rostocker und Schweriner waren zugegen. Hans Hermann Diestel hielt einen mit großem Interesse verfolgten Vortrag über die Piraterie. Er ging auf die Geschichte ein und brachte die heutige Situation mit den Problemen in der modernen Seefahrt. Ein Vortrag gut gemacht und voll angekommen. Auch der am 25.03. durchgeführte Dresdner Stammtisch war wieder ein Erfolg. Es gab eine Besonderheit. Es trug sich eine bei uns gefahrene Frau in die Musterrolle ein. Am 26.03. war in Dresden- Radebeul eine Nacht der Museen. Das traf auch auf das DDR Museum zu und so waren auch Vertreter des Stammtisches in der von ihnen geschaffenen Ausstellung über unsere Hochseefischerei zugegen. Was niemand erwartet hatte es kamen mehr als 300 neugierige Besucher. Und der Stammtisch musste Rede und Antwort stehen. Ein Besucher kam in Seemannsuniform und es stellte sich heraus, dass er bei uns in der Rostocker Flotte als Funker gefahren ist. Und auch ein Schiffsarzt kam. Naheres und auch Fotos unter www.hochseefischerstammtisch@npage.de. Bei dem großen Interesse gab es, auch bei der Leitung des Hauses, die Meinung, dass die Ausstellung erweitert werden sollte. Wer kann da noch helfen und stellt Ausstellungswürdiges zu Verfügung? Auch am 26.03. fand der Thüringer Stammtisch statt. Im Nachhinein nannte man es Thüringer Fischerfest. Dieser Stammtisch fand statt im Fischereibetrieb Nohr in Mellingen, Mit den 30 mitgereisten Ehefrauen kamen 130 Personen. Dabei scheuten viele nicht sehr weite Anfahrtswege. Nach einer von den Frauen gebackenen Kuchentafel gab es eine Betriebsbesichtigung. Dabei gab es viel Klönsnack. Auch der Autor des Buches „Fänger und Gefangene“ Landolf Scherzer war angereist. Er bekam unter viel Beifall ein von einem Hochseefischer gemaltes Aquarell zu seinem 70. Geburtstag mit der „Friedrich Wolf“, seinem Schiff. Dann gab es ein „Megafischbüffet“ Ich bekam die Mengen, die verzehrt wurden, genannt und kann nur sagen es muss toll gemundet haben. Den Organisatoren unter Leitung von Hans- Georg Weil und vor allen Dingen auch Dieter Nohr und seinen Betriebsangehörigen höchste Anerkennung. Näheres unter www.1.Thueringer-Hochseefischer-Stammtisch@gmx.de Ein Fernsehstab vom MDR war auch zugegen. Es soll ein Beitrag über das Treffen kommen. Termin wird noch bekannt gegeben. und was kommt demnächst? Zunächst trifft sich am 02. April der Warener Stammtisch. Sie wollen gemeinsam das Müritzceum besuchen und danach in ihrer Stammkneipe gemütlich plaudern und dabei in Erinnerungen schwelgen. Es wird berichtet werden. Dann am 07. April wird Günther Kröger 75 Jahre alt. Ich denke, kein anderer als er hat sich mit seinen Büchern und mit dem Sammeln von Geschichtsmaterial und Fakten über die Hochseefischerei so verdient gemacht. Das Neueste ist die „Zeitleiste“ die man unter www.rostocker-Hochseefischerei.de findet. Hier kann man jede beliebige Jahreszahl anklicken und findet dann Zeitungsberichte, Begebenheiten oder auch Erlebnisberichte aus den entsprechenden Jahren. Wer noch Material besitzt, das dort veröffentlicht werden sollte, wende sich bitte an ihn. Er sucht auch noch für sein neustes Buch über die Kalmare von der Kalmarfischerei Fotos. Wer kann da helfen? Wir wünschen dem Jubilar ein tolle Geburtstagsfeier und wünschen Erfolg, Glück und Harmonie vor allen aber Gesundheit damit er noch lange für den Erhalt unserer Geschichte wirken kann. Wenn man das alles so liest kann man sich freuen, dass es doch noch ehemalige Hochseefischer gibt, die sich für unsere Traditionen aktiv einsetzen. Dafür kann man nicht genug danken. Es könnten aber noch ein paar mehr sein. Freundlichst Horst Seffner am 01. März fand nun der 2. Rostocker Stammtisch statt. Die Stammtische in Waren , Dresden und in Thüringen wenden sich ja ausschließlich an Fahrensleute. Der Rostocker will alle ehemaligen Betriebsangehörigen mit einschließen und so kamen 77 Teilnehmer. Die Hafenkantine war damit ausgelastet. 77 Personen sind aber zu viel um locker und fröhlich zu plaudern und in Erinnerungen zu schwelgen. So benötigt man natürlich ein interessantes Thema mit einem wirkungsvollen Referenten der alle mitzieht und das ist verdammt schwer. Es sollte jemand von der RFH GmbH kommen um über den neuesten Stand auf dem Betriebsgelände zu berichten der ist aber nicht erschienen. Die HP des Stammtisches soll nun am 15. April erscheinen. Der nächste Stammtisch findet am 31. Mai statt. Das Thema ist noch nicht bekannt. Erfreuliches konnten Helmut Geske und Fritz Hartung berichten. Der Förderverein des Rostocker Schifffahrtsmuseums, in dem Jürgen Petzold im Vorstand ist, hat beschlossen, dass auf dem Traditionsschiff wieder ein Teil unserer Ausstellung als Daueraustellung eingerichtet wird und die Ausstellung im ehemaligen Schifffahrtsmuseum soll erweitert werden. Der Arbeitkreis will dafür seine Arbeit wieder aufnehmen. Darüber sollten wir uns alle freuen und uns für die Bemühungen bedanken. In Dresdener Zeitungen gab es gleich zwei Artikel über unsere Hochseefischerei. Der eine Artikel berichtete über den Dresdener Stammtisch und die von ihm geschaffene kleine Ausstellung. In einer anderen Zeitung wurde der Museumsdirektor zur Hochseefischerei und deren Ausstellung in seinem Haus befragt. Beide Artikel heben die Leistungsfähigkeit unserer DDR Hochseefischerei hervor. Es wird darauf hingewiesen welch große Fischfangflotte wir hatten und wo diese Schiffe eingesetzt wurden. Es wird auch gesagt, dass wir mit Junge Welt und Junge Garde die größten Fischereifahrzeuge hatten, die jemals unter deutscher Flagge fuhren. Insgesamt 2 Artikel die einen „alten“ Hochseefischer so richtig stolz machen konnten. Inzwischen ist ein dritter Artikel mit fast gleichem Inhalt erschienen. Hans –Günter Funk, der seinen Weg in unserer Rostocker Flotte vom Schiffsjungen (Lehrling) bis zum Kapitän ging und dann Lotse wurde, schickte mir folgende Mail: Zitat Deine Nachrichten bilden für mich ein Stück Erinnerung an einen großen Teil meines Berufslebens und ich freue mich, dass viele ehemalige Hochseefischer die Erinnerung an eine grandiose Zeit der Hochseefischerei der DDR wach halten. Ich sehe es als großes Glück an in dieser Zeit dabei gewesen zu sein, geprägt worden zu sein für mein ganzes Leben. Hier konnte man wahrhaftig erleben, was es heißt sich auf andere Menschen zu verlassen, Freunde zu haben, Menschlichkeit zu spüren und sich natürlich auch zu verwirklichen. Zum Schluss nochmals ein großes Dankeschön an alle, die aktiv dabei sind, nicht alles den Berg runterrutschen zu lassen! Mit freundlichem Gruß Hans-Günter Funk Zitat Ende Da, denke ich, hat Hans vielen aus dem Herzen gesprochen. Jede Aktivität zeigt ein Stück Dankbarkeit Neben der Homepage des Dresdener Stammtisches hat jetzt Norbert Stacklies seine eigene HP ins Internet gestellt. Er ist dabei um weitere Themen zu ergänzen. Man findet die Seite unter www.hochseefischer-dresden..de Dort ist auch sein Weg bei uns in der Hochseefischerei und sein weiterer Lebensweg beschrieben. Hubert Klühe von der www.hochseefischer-backskiste.de hat mal über einen Zeitraum verfolgt aus welchen Gegenden seine Besucher kommen. Logischerweise kommen die meisten aus dem Rostocker Umfeld. Erstaunen gibt es darüber, dass nach Rostock mit großem Abstand Magdeburg folgt. Na, Magdeburger, solle man da nicht mal anpacken? Wer hat den Mut und die Kraft? Nach unserem Rostocker Stammtisch am 01.März gibt es demnächst folgende Aktivitäten: 12. März Buchvorstellung Rudolf Lehmann ( Societät 15.00 Uhr), 18.März Jubiläumstreff des Güstrower Klönsnacks, 25.März Dresdner Stammtisch, 26.März Thüringer Stammtisch und am 02. April Warener Stammtisch. Allen Veranstaltungen wünsche ich viele interessierte Teilnehmer. Freundlichst Horst Seffner Nr. 03 (17.02.2011) Liebe Freunde der Hochseefischerei, Dresden ist ja immer eine Reise wert und Dresden hat auch ein DDR Museum. Es befindet sich in Dresden-Radebeul in der Wasastr. 50. Dort gibt es auch eine Ausstellung über die Seewirtschaft der DDR und in dieser Abteilung gibt es ja nun seit dem 09.Februar in einem kleinen Raum Aussagen über die DDR Hochseefischerei. Mit für uns typischen Ausstellungsstücken, Schautafeln und auch einem Video-Film wird an unsere Hochseefischerei erinnert. Wer mal in Dresden ist, sollte sich das unbedingt mal ansehen. Das wäre ja auch ein schöner Lohn für den Dresdner Stammtisch der diese Ausstellung organisierte. Rudolf Lehmann hatte am 15.02. einen kleinen Kreis in seiner Wohnung zum Brunsh eingeladen. Dafür gab es gleich 2 Gründe. Er feierte seinen 80. Geburtstag und sein 2. Buch mit dem Titel „Mein Traum von Afrika“, das tags zuvor erschienen war, stellte er seinen Gästen vor. In seinem 1. Buch „Von Steinhövel zur See“ beschreibt er seine Kinder- und Jugendzeit in der Nazi, Kriegs- und Nachkriegszeit bis zu seiner ersten Reise auf einem Logger 1951 als ungelernter Hochseefischer. Von diesem Buch war ich begeistert. Das neue Buch beschreibt nun seinen Weg bei uns im Betrieb bis zum Kapitän mit großem Patent. Alles was zu beschreiben ist auf diesem Weg brachte er zu Papier. Ob es die angelaufenen Häfen, die Fanplätze oder besondere Gegebenheiten waren. Sein Einsatz in afrikanischen Gewässern wurde besonders ausführlich beschrieben und auch sein Einsatz in Mosambik. Er war dort zunächst als Garnelentrawlerkapitän im Einsatz. Dann als Fangleiter See. Danach war er als Leiter des DDR Fischereiprojektes in Beira eingesetzt. Damit war sein Traum, mal in Afrika an Land Nützliches zu leisten, erfüllt. Für dieses Beiraprojekt arbeiteten 4 Saßnitzer 26m Kutter. Der frische Fisch ging direkt an die Fischhändler und damit in die Fischgeschäfte. Das Projekt war völlig unanhängig von der afrikanischen Seite. So konnten 1985 trotz monatelangem Strom- und Wasserausfall 2.600 Tonnen Fisch gegen den Hunger in der Region angelandet werden. Der Einsatz unserer Hochseefischerei in Mosambik war für beide Länder von Nutzen. Nachzulesen wo? In Rudis Buch „Mein Traum von Afrika“ ISBN 978-3-86785-157-2 Am 12 März stellt er um 15.00 Uhr sein neues Buch in der Societät dem ehemaligen Schifffahrtsmuseum Rostock, August- Bebel. Str.1 der Öffentlichkeit vor. Interessierte sind herzlich eingeladen. Es gibt ein Jubiläum. Am 18. März trifft sich der Güstrower Klönsnack zum 25. Mal seit 1999. Von Anfang an sind auch ehemalige Hochseefischer dabei. Zum Jubiläum wird unser Hans Hermann Diestel einen Beitrag zum Gelingen leisten. Dem Klönsnack wünschen wir weiterhin noch lange Zeit interessante Treffs. Hier muß auch mal erwähnt werden, dass es einige Besatzungen und Gruppen gibt, die sich regelmässig treffen. Das sind die Besatzungen der Heinz Prieß, Elvira Eisenschneider, Ludweig Renn, die Junge Welt und die Atb der Supertrawler. Es treffen sich auch dei Mosambikfahrer und die Kapitäne. Beliebt ist auch der jährliche Hochseefischerball in Rostock. Auch Klassentreffen gibt es. Werner Lemcke organisiert seit Jahren so ein Treffen und Hans Jürgen Holst organierte voriges Jahr ein Treffen für seine Klasse. Hab ich was nicht genannt? Sicherlich gibt es noch mehr, aber darüber ist im Internet nichts zu finden. Sollte es Fragen geben bin ich gern bereit Hinweise zu geben. Erinnern möchte ich auch noch einmal an den Rostocker Stammtisch am 01. März. Schon weiter gesagt? Soeben erreichte mich noch folgende Meldung: Organisiert von Volker Karsten und Hermann Cziwerny findet am 20. April ein Treffen der ehemaligen Produktionsleiter und Mechaniker in der Hafenkantine von Timo Lührs statt. 20 Teilnehmer haben sich bereits angekündigt. Ein vielseituges Programm mit einer Kutterfahrt verspricht einen schönen Tag mit vielen Erinnerungen. Wer kennt noch Produktionsleiter oder Mechaniker, die an diesem Treffen interessiert sein könnten? Freundlichst Horst Seffner
Nr. 02 (10.02.2011) Liebe Freunde der Hochseefischerei, der 2. Rostocker Stammtischtisch findet am 01.März um 18.00 Uhr in der Hafenkantine von Timo Lührs statt. (Kantine geöffnet) Tagesordnung:
Ich denke es könnte ein sehr interessanter Treff werden. Dieter Koch ist als Kapitän in der Loggerflotte gefahren und kann so Praxisverbundene Ausführungen zu dem Thema machen. Wie geht es weiter auf dem Hafengelände und wurde oder wann wird die Million Umschlag geschafft. Was das Ehrenmahl betrifft bleibt es ja auch interessant, denn auf dem Gelände muss an die Hochseefischerei erinnert werden. Es gibt aber auch Stimmen dafür, dass in der Stadt an einem viel besuchten Ort die Arbeit in unseren Betrieb geehrt werden muss. Wichtig für solche Veranstaltungen ist, dass der Termin weiter gesagt wird. Denn viele ehemalige Kollegen werden durch das Internet, den Medien und durch Aushänge nicht erreicht. Mund zu Mund Propaganda ist wichtig. In Thüringen erscheint landesweit die Zeitung „Allgemeiner Anzeiger“. In dieser Zeitung erschien ein Artikel über die Gründung des 1.Thüringer Stammtisches der Hochseefischerei. Ein guter Artikel mit Fotos. Auch die Junge Welt war abgebildet. Die 17 Mitglieder kamen aus dem Staunen nicht heraus. Es meldeten sich 58 (achtundfünfzig) ehemalige Hochseefischer. Nun gibt für die Organisatoren natürlich das Problem das nächste Treffen am 26.03 einzuordnen, denn da reicht ja eine Eckkneipe nicht mehr aus. Da kann man nur Erfolg und gutes gelingen wünschen. Gestern, also am 09.02. 11, wurde die Ausstellung über die Hochseefischerei der DDR vom Dresdner Stammtisch im DDR Museum in Dresden offiziell eröffnet. Die Mitglieder sind stolz darauf was sie geschaffen haben und möchten allen danken, die die Sache in irgendeiner Form unterstützt haben. Mathias Langer schreibt dazu: „Diese Ausstellung ist nicht groß, aber sie lässt einen wunderbaren Beruf nicht in Vergessenheit geraten.“ Wir alle müssen dem Dresdner Stammtisch danken, dass nun in einem Dresdner Museum an die Arbeit in unserem Betrieb erinnert wird. In diesem Sinne wollen sie auch weitermachen, sich neue Aufgaben vornehmen. Auch vom Warener Stammtisch war ein sehr guter Artikel in der „Müritz-Zeitung“. Einige Mitglieder kamen zu Wort und zeigten ihre Verbundenheit mit ihrem Beruf und zum ehemaligen Betrieb. Zum Ausdruck kam auch mit welcher Begeisterung der Stammtisch organisiert wird. Man kann nur sagen weiter so. Manfred Bockisch hat mich gebeten hier darauf hinzuweisen, dass am 15.Oktober das nächste Besatzungstreffen der „Ludwig Renn“ ROS 337 in Dorf Zechlin stattfindet. Ehemalige Besatzungsmitglieder sind herzlich eingeladen. Weitersagen! Freundlichst Horst Seffner Nr. 01 (31.01.2011) Liebe Freunde der Hochseefischerei, Das Jahr hat kaum begonnen und schon ist der Januar zu Ende. Was gibt es zu berichten von diesem Januar. Doch einiges. Am 21.Jan. traf sich der Dresdner Stammtisch. Die Stühle reichten nicht. Ein Thema des Abends war „Seemannsknoten“ An den Fotos erkennt man, wie alle mit einem Knotenseil hantieren und es regelrecht Spaß gegeben haben muss. Die Vorbereitungen für die Eröffnung der Museumsausstellung sind so gut wie abgeschlossen. Ein Paar Seestiefel hat sich auch noch angefunden. Fran Sakuth aus Thiessow/Rügen hat sie zur Verfügung gestellt. Er war bereit die Stiefel zusammen mit einer Knotentafel und einen Rettungsanzug nach Dresden per Post zu schicken. Für diese Bereitschaft hohe Anerkennung. Am 22. Jan. traf sich der Warener Stammtisch. Auch hier tauchten neue Gesichter auf. Dietrich Atze Bäßler stelle sein neues Buch „Geschichten aus dem Seesack“ vor. Das große Interesse an den Geschichten und die anschließenden Wortmeldungen waren der Beweis für einen guten Beitrag. Auch die Veranstalter meinten: Ein gelungener Nachmittag. Am 25. Jan. berieten die Organisatoren des Rostocker Stammtisches. Es wurde festgelegt, dass der nächste Stammtisch am 01. März um 18.00 Uhr in der Hafenkantine von Timo Lührs stattfindet. Einzelheiten dazu werden noch bekannt gegeben. Auch der Thüringer Stammtisch hat weiterhin regen Zuspruch. Das nächste Treffen ist am 26.März. Angekündigt hat sich der Autor des Buches „Fänger und Gefangene“ Landolf Scherzer. Landolf Scherzer fühlt sich nach seiner kurzen Fahrzeit auf der „Friedrich Wolf“ immer noch eng verbunden mit der Hochseefischerei. Seine Aktivitäten zeigen, dass er sich noch eng verbunden mit unserem Beruf fühlt. Diese Zeit muss ihn doch sehr beeindruckt haben. Der Film „DDR – Ahoi“ ist für den Grimme Preis nominiert. Der Grimme Preis zählt zu den höchsten Auszeichnungen auf dem Gebiet der Unterhaltungskunst. Was mag dazu geführt haben, dass dieser Film vorgesehen wurde für diese hohe Auszeichnung? Was ist das Besondere an dieser Dokumentation? Eigentlich doch nur, dass aus dem Nichts die größte, leistungsfähige Hochseefischereiflotte hervorging und ebenfalls aus dem Nichts die größte Frachtschiffreederei wurde. Wer den Film noch nicht gesehen hat, kann bei Hubert Klühe www.hochseefischer-backskiste.de unter Neuigkeiten den Film aufrufen. Die Produktionsleiterin Regina Schmidt ist gestorben. Sie starb am 28.12.10 an einem Herzinfarkt. Sie arbeitete zunächst als Produktionsarbeiterin, qualifizierte sich und wurde durch ihre gute Arbeit zur Produktionsleiterin. In ihrer Abteilung sorgte sie immer für sehr gute Leistungen. Für ihr Schaffen wurde sie mit dem Karl Marx Orden ausgezeichnet. Gute Reise Regina. Ein Nachruf ist bei Günther Kröger www.rostocker-hochseefischerei.de nachzulesen Das war der Januar. Freundlichst Horst Seffner
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Nr. 01 - 31.01.2011 |
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| Letztes Update: 01.02.2012, 15:47 Uhr
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