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60 Jahre
Fischwirtschaft
in Rostock Marienehe



Bilder vom Fischereihafen aus den Jahren 1950 bis 1990 und nach der Wende 1990

Fischereihafen




Ständige Ausstellung
Hochseefischerei 1950-1990

Societät Rostock maritim e.V.


Reaktionen und Zuschriften zum Buch
"In Kuba und Mosambik im Auftrag der Rostocker Hochseefischerei"

Info:

Von meinen Neuerscheinungen: "Auf Loggern,Trawlern und Fabrikschiffen in der Rostocker Hochseefischerei" und

dem kleinen Bildband: "Rostocker Fischereischiffe und ihr Heimathafen Rostock-Marienehe" wurden nach der Vorstellung am 22.04.2010 bereits insgesamt über 1300 Exemplare verkauft. Reaktionen siehe unten.

Mein Hochseefischerbuch "In Kuba und Mosambik im Auftrag der Rostocker Hochseefischerei" wurde bis zum 01.05. 2010 über 800 mal verkauft. Ich bedanke mich recht herzlich bei den Hochseefischern und meinen ehemaligen Kolleginnen und Kollegen des Fischkombinates.

Wir freuen uns vom Unsfisch - Verlag, dass uns dieses Buch "In Kuba und Mosambik im Auftrag der Rostocker Hochseefischerei" doch wohl gelungen ist.

Trotzdem habe ich die Bitte Informationen zum Buch weiter zugeben, denn aus dem Raum Leipzig und Dresden kamen bisher wenig Bestellungen.

Also bis dann.


Ihr Günther Kröger



Sven Hikele mit der Adresse sven.hikele@gmx.de hat ihnen folgende Nachricht gesendet:

Betreff: Kommentar zu einem Ihrer Bücher

Sehr geehrter Herr Kapitän Kröger,

ich wende mich mit dieser Mail an Sie, weil ich Ihnen persönlich gerne danken möchte, für die Bücher, die Sie geschrieben haben..

Selten war ich so gefesselt und angetan von Geschichten, die das Leben von Menschen widerspiegeln, die in einem ganz speziellen Bereich ihr Leben gelebt und tolle Leistungen vollbracht haben.

Heute habe ich ihr Buch "Auf Loggern, Trawlern und Fabrikschiffen in der Rostocker Hochseefischerei" zu Ende gelesen und hab es bis zuletzt genossen. Es ist für mich schon eine kleine Tradition, mich mit Büchern über die Hochseefischerei der DDR in Hamburg (wo ich zumindest am Wochenende wohne) im Museumshafen Neumühlen (wo inzwischen auch der gute alte 26er "Pottwal" festgemacht hat) ins Museumshavenrestaurant zu setzen und die Bücher bei einem kühlen Bier zu studieren.

Ich selbst bin 1974 geboren und in Sassnitz aufgewachsen. Meine Eltern sind auch beide zur See gefahren (auf Fritz Heckert und Völkerfreundschaft und anderen Schiffen) und somit bin ich sehr früh mit dem Seefahrtsbezug aufgewachsen. Ich kann mich gut erinnern, wie ich als Kind auf den 26ern und den Frosttrawlern rumgekrabbelt bin, bei meinem Vater an Bord mit der Angel in der Hand die Ferien verbracht habe und sich meine Liebe zur See entwickelt hat. Mit grossen Augen stand ich immer am "Sachsenblick", den Sie vielleicht auch kennen, und hab den Kuttern und Trawlern nachgeschaut... Als ich seinerzeit an der Oberschule II in Sassnitz war, stand es für mich außer Frage, auch zur See zu fahren. Und was lag da näher, als dies in der Fischerei zu tun. 1989 war ich in der 9. Klasse und auf Schlag waren alle Kindheitsträume dahin. Mehr aus Verzweifelung habe ich erstmal das Abitur gemacht. Im Nachhinein war dies die richtige Entscheidung, weil ich dann im direkt anschließenden Wehrdienst bei der Marine feststellen konnte, dass es doch noch eine seefahrtsorientierte Alternative gab. Heute bin ich als Admiralstabsoffizier bei der Marine nach reichlicher weltweiter Seefahrt im Ministerium in Bonn tätig und hoffe nach meiner ab Oktober geplanten Verwendung im NATO-Hauptquartier in Belgien wieder ein Schiff zu bekommen. Immer wieder schön war es in den vergangenen Jahren, in See Fischereischiffe zu beobachten und zu sehen. Nie vergessen werde ich es, als ich 2002 in Djibouti in Afrika plötzlich zwei alte Sassnitzer 26,5m-Kutter wiedersah, die da verträumt an der Pier vor sich hin schaukelten. Leider habe ich nie herausbekommen, wie die dorthin kamen und welche es waren.

Herr Kapitän Kröger, ich kann Sie nur darin bestätigen und bitten, weiterhin so tolle und schöne Bücher zu schreiben. An meiner Person können Sie sehen, dass dies nicht nur auf das Interesse der ehemaligen Hochseefischer trifft, sondern auch andere, mit der Seefahrt befasste Personenkreise interessiert. Ihre Homepage habe ich mir als Link gespeichert und werde dort Ihre Arbeit weiter verfolgen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Arbeit und erwarte mit Spannung, weitere Bücher mit Bezug zur Hochseefischerei zu lesen. Alles Gute Ihnen persönlich und viel Erfolg bei der weiteren Arbeit an der Geschichte der ostdeutschen Hochseefischerei,

Hochachtungsvoll und mit den besten Grüßen aus Hamburg,

Sven Hikele


 

Wolfgang Schiemann mit der Mail Adresse: w.schiemann@akf-online.de hat ihnen folgende Nachricht gesendet:

Sehr geehrter Herr Kröger,

ich habe mit viel Interesse Ihr o.g. Buch gelesen. Habe mich, wenn auch nicht namentlich erwähnt, in vielem wiedergefunden. So weit ich mich heute erinnern kann sind wir uns während meiner Fahrenszeit nie persönlich begegnet. Habe aber die Kollegen, über die Sie schrieben namentlich gekannt und bin mit vielen auch persönlich in meiner Arbeit an Bord zusammengetroffen. Die Kollegen der Fangleitung See hatten ja faktisch Ihr zweites (oder auch erstes) zu Hause im Funkraum. Ich fuhr als Funkoffizier in der Flotte. U.a. auch auf der "M. A. Nexö", der "Jungen Welt" und persönlich mit Kapitän Uwe Kröger auf der "R. Leonhard". Ich habe es bedauert, das Sie unsere beiden Pazifikreisen nur am Schluß erwähnten. Aber so ein Buch setzt auch Grenzen, das ist mir klar. Aber ich bin mit Uwe schon in Kontakt getreten und wir werden ein Treffen miteinander vereinbaren. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg beim Schreiben und Sie werden mich als Leser weiterhin behalten. Persönlich gute Gesundheit und Grüße aus Prenzlau
W. Schiemann

Dezember 2010


Hallo Kapitän Kröger,

erst einmal recht herzlichen Dank für Deine neuen Bücher. Wie schon einmal geschrieben, erinnern sie an gute aber auch harte Zeiten. Ich finde es sehr gut, dass Du die Fischerei aus der Sicht der Offiziere und Manschaft beschrieben hast. Wenn man auf die Geschicht der Rostocker Hochseefischerei zurück blickt stellt sich die Frage, ob eine andere Fischereination auch auf solch eine Geschichte zurückblicken kann. Eines ist sicherlich einmalig, das besondere der Hochseefischerei der ehemaligen DDR und ich kann es mir nicht vorstellen, das Hochseefischer aus anderen Ländern mit so viel Stolz auf ihre Zeit zurüchblicken wie wir. Trotz aller Entsagungen, trotz des mitunter doch harten Leben an Bord, könnte ich mich noch einmal entscheiden ich würde wieder zur Rostocker Hochseefischerei gehen.

Recht herzliche Grüße
Dieter Kniep

September 2010


 

Schiffsbuchhandlung Fuchs Hamburg

Eine der bekanntesten Schiffsbuchhandlungen in Hamburg ist auf den Unsfisch-Verlag und auf meine Bücher über die Rostocker Hochseefischerei aufmerksam geworden. Sie hat meine Bücher übernommen und bietet sie nun auch in Hamburg an. Darüber freue ich mich natürlich sehr, das nun nach den renomierten Buchhandlungen in Rostock und an der Küste, diese Buchhandlungen meine Bücher anbietet. Ich hoffe, das nun Hochseefischer und maritime Frende in Westdeutschland meine Bücher zu lesen bekommen.

Günther Kröger

 


Rudi Welke/Rostock

Obwohl ich ja auch fast 30 Jahre zur Belegschaft gehörte, in Deinen Büchern finde ich immer wieder Dinge die mir nicht, oder nicht in dieser Art bekannt waren. Insbesondere die Porträts einiger bekannter und mir nicht so genau bekannter Kollegen (und Kolleginnen) von See ( Auf Loggern, Trawlern….) habe ich mit Interesse und Anteilnahme gelesen. Was Du da machst ist sehr verdienstvoll, so geht die Erinnerung an die Rostocker Hochseefischerei vielleicht mit uns nicht sofort den Bach runter.

Einen Gruß aus Rostock, von

Rudi


Anruf: Karl Heinz Kraus/Rostock und Siegfried Wünsch/Leipzig

Beide bedankten sich noch einmal für ihre Porträts. und meinten, Hast uns so ein kleines Denkmal gesetzt. Unsere Kinder und Enkelkinder werden uns so gut in Erinnerung behalten. Aber auch in den anderen Porträts finden wir so manchen Bekannten und so manche Begebenheit aus der Geschichte der Rostocker Hochseefischerei wieder. Ein besonderes Lob an Gerty Kellig. Sie hat vwirklich geschildert, wie es in der Produktion zuging und welche Leistungen gebracht bwurden. Wir fanden ja denFilm DDR Ahoi nicht schlecht, aber manches ging am Kern der Ereignisse vorbei.

Mach weiter so, wir wünschen alles Gute

K.H. Kraus, S.Wünsch


Anruf: Karl Seifert Sassnitz/Rügen

Hallo Günther,

danke für das Porträt über meine Person. Es gefällt mir und meiner Familie sehr gut. Meine Nachkommen wissen nun wer ihr Vater, Opa war und was er im Leben vollbrachte und mit welchen Problemen er fertig werden musste.

Gefallen haben mir ebenfalls ganz besonders die Porträts über Gerty Kellig und Kpt.Petzold. So war es wirklich in der Produktion auf unseren Schiffen. Realistisch, wahrheitsgetreu beschrieben. Hier können alle noch einmal nachlesen, wie schwer die Arbeit in der Produktion war und wie durch eine gute Zusammenarbeit an Bord große Leistungen vollbracht wurden. Hätte der Name Petzold nicht dort gestanden, ich hätte sofort gewusst wer dort beschrieben wird. Ein ganz realistiche Darstellung dieses ehemaligen Kollegen. Gut gesehen auch das Umfeld und die Entwicklungsbegebenheiten dieses Mannes. Habe dein Buch gerne und sehr aufmerksam gelesen. Danke

Karl Seifert / 18.05.2010


Sehr geehrter Herr Kröger,

habe die Ausgabe ihres neuen Buches erhalten und bereits gelesen. Habe es mit Vergnügen gelesen, bin an meine Fahrtzeit und viele mir bekannte Personen erinnert worden.

Mit freundlichen Grüßen

Familie Horst Paul aus Rostock/ 11.05.2010


Bin noch beim Lesen deiner neuen Bücher über die Rostocker Hochseefischerei. Kann jetzt schon sagen, sie gefallen mir sehr gut.Bin beeindruckt von der realistischen Schilderung meines Arbeitslebens und Wirken in der Rostocker Hochseefischerei. Auch die Einbindung meiner Kollegen finde ich sehr gut. Ausgezeichnet und wahrheitsgetreu, da werden bestimmt Erinnerungen lebendig. Meine Familie ist begeistert.

Auch der Bildband über die Rostocker Fischereischiffe und das damalige Leben im Fischereihafen sind sehr schön gestaltet. Sowas wünschte ich mir schon immer, um mal zurück zuschauen.

Nun habe ich auch einen Überblick, was jetzt im Hafen los ist. Die ehemaligen Hochseefischer freuen sich bestimmt zu den Büchern

Siegfried Wünsch


Habe das neue Buch: "Auf Loggern, Trawlern und Fabrikschiffen in der Rostocker Hochseefischerei" von dir erhalten und sofort durchgelesen. Prima, sehr schön - alte Erinnerungen waren sofort wieder da und ich fühlte mich in die alte Zeit zurück versetzt. Habe mich sehr gefreut. Auch der kleine Bildband gefällt mir und ich dachte beim Blättern und Lesen an alte Zeiten. Es ist allen Hochseefischern und maritimen Freunden zu empfehlen.

Lothar Braun/Laubach


Hallo, lieber Günther Kröger,

mit großem Interesse habe ich dein Buch „In Kuba und Mosambik im Auftrag der Rostocker Hochseefischerei“ gelesen. Mit meiner Besatzung und als Kapitän des Forschungsschiffes „Ernst Haeckel“ und dem wissenschaftlichem Team haben wir auf mehreren
Reisen auch ein kleines Stück Mosambik - Garnelen Geschichte mitgeschrieben. Mit Kapitän Horst Seffner hatte ich viele Kontakte in den Hafen Maputo und Beira. Die Würdigung seiner Leistungen sowie der gesamten Rostocker Hochseefischerei in deinen Büchern zeigt eindrucksvoll wie wir in unserer DDR gearbeitet und gelebt haben. Auch der Fischereivertreter Harald Kindermann ist mir sehr gut bekannt, er fuhr bei mir an Bord auch auf Reisen vor Mosambik.

Die DEFA hat 1982 einen Dokumentarfilm über unsere Forschungsarbeit vor Mosambik hergestellt. Noch heute habe ich mit den Filmleuten Kontakt und im ehemaligen Kollegenkreis sehen wir uns bei Treffen gern diesen Film an und sprechen darüber. Es wird auch über alle neu erschienenen Bücher im Bereich der Hochseefischerei gesprochen, weil damit ja immer wieder Erinnerungen geweckt werden.

DANKE

Ich freue mich auf weitere Bücher aus dem Leben der Hochseefischer von dir und wünsche dir hierzu recht viele Einfälle und Spaß beim Schreiben. Mit Freude und Überzeugung habe ich von 1955 bis 1994 in der Hochseefischerei, Fischereiforschung und Fischereiaufsicht gearbeitet.

Mit freundlichen Grüßen
Eberhard Stassewski



Hallo Käpt'n!


Habe nun endlich ihr Buch „Hochseefischer,Menschen ganz besonderer Art“ zu lesen bekommen. da es ein Geburtstagsgeschenk war, musste ich eine Weile warten. aber es hat sich gelohnt.

Zu meinem Kapitän Helmut Schulz von der "Fietje Wolf“ habe ich gleich Kontakt aufgenommen

Schon allein dafür, dass sie die Spur nach Bützow lenkten - tausend Dank. Auch dafür das sie vielen Kollegen, die sich um unser FIKO verdient gemacht haben , ein bleibendes Denkmal gesetzt haben - meinen Respekt – .

Es grüsst sie mit einem fröhlichen

"hei geit"

Hans-Joachim Franz (odysseus) von ROS 303.



Hallo Kapitän Kröger,

habe das neue Buch mit Begeisterung gelesen. Sehr interessant und informativ. Bemerkenswert sind auch die Handlungsweisen von Kapitän Horst Seffner. Hilfe gegen den Hunger und Unterstüzung der Bevölkerung. Heute würde man sagen: Das rechnet sich doch nicht. Heute gehts eben nicht nur um Fisch zur Ernährung, sondern es muss sich rechnen, sprich es geht nur noch um Profit. Wo haben wir das bloß schon mal gehört?
Schön, dass das nun auch mal geschrieben wurde.
Mach weiter so
und viele Grüße B. Meyer




Auf einer externen Seite können Sie die Rezension von Detlef Knut lesen.
Die Rezension ist gleichermaßen demnächst auf Leselupe und bei Amazon online.




Gedanken zu deinem neuen Buch "In Kuba und Mosambik im Auftrag der Rostocker Hochseefischerei" von Guntram Suczek

Lieber Günther,
nach meiner 25 jährigen Fahrenszeit in der Rostocker Hochseefischerei und mit nunmehr 30-jährigem Abstand zu dieser Zeit, las ich Deine Bücher" Hochseefischer,Menschen der besonderen Art"und das Buch über Kapitän Horst Seffner und dessen Tätigkeit in Havanna beim Besatzungstausch und als unserer Fischereivertreter in Mosambic. Ich bin kein Literaturkritiker, aber was Du da geschaffen hast mit diesen Büchern, finde ich wahrhaftig groß. Ich habe die " Menschen der besonderen Art" mehrmals gelesen und auch einigen Anderen zu lesen gegeben. Die meisten der da geschilderten Personen und Handlungen kenne ich persönlich bzw. war bei einigen kritischen Gegebenheiten teilnehmender Augenzeuge (z.B. Eishavarie auf der Jungen Garde als Matrose). Die Menschen, die Du in dem Buch beschrieben hast waren echt so. Mit sehr viel Sachverstand und Objektivität ist das Buch geschrieben worden, dass mir nach 30 Jahren alles wieder so ins Gedächtnis gerufen worden ist, als hätte ich es gerade erlebt. Kein falscher Pathos, reell mit Namensnennung , keine Beschönigung, so war die Hochseefischerei in der DDR. Selbst guten Bekannten der Seereederei, denen ich das Buch borgte sagten: Hochachtung !

Ich würde dieses Buch besonders 3 Kategorien von Menschen empfehlen:
Männer und Frauen, die bei uns gefahren sind, Menschen, die zur DDR Zeit den guten und billigen Fisch gegessen haben, ohne zu wissen, unter welchen Gefahren, Entbehrungen und Aufwand dieser von Menschen der besonderen Art gefangen wurde. Besonders auch Menschen, die heute ohne beseres Wissen behaupten, wir hätten in 40 Jahren Diktatur nur in Nischen vegetiert ohne Gefühl für Recht und Unrecht.

Ich persönlich habe auch meine Entwicklung von der Lehrzeit bis nach dem Studium in diesem Buch nacherleben dürfen. Dein 2. Buch über Kapitän Horst Seffner habe ich gleichfalls in einem Zuge durchgelesen. Mir gefiel Inhalt und Stil, auch fand ich schnell heraus,was Du zwischen den Zeilen sagen wolltest.

Ich habe eine Reihe exakter Informationen über Prozesse erhalten, von denen wir im Nordatlantikbereich der Fischerei keine Ahnung hatten, die auch nicht im "Hochseefischer" standen, zumindest nicht bis 1980. Die Obrigkeit ging wohl schon damals mit den Informationen so um, wie mit Lob.

Mit diesen Deinem Buch habe ich nach 3 Jahrzehnten erfahren, dass es auch nach meinem Ausscheiden aus dem Kombinat sehr fähige und sehr kluge Leute sich Gedanken machten, um bei den sicher sehr komplizierten Bedingungen der sich zwangsweise verändernden Hochseefischerei, unserer Flotte und somit unserem Staat einen Weiterbestand zu gewährleisten. Das Gute daran war, sie setzten auch viele dieser Gedanken in die Tat um. Auch das ist sachlich exakt beschrieben. Ich stelle auch heute noch mit Stolz fest, ich war mal dabei. Ich achte auch bei Dir in den Büchern, dass Du Dich nicht wie Gottvater nur vor Deine Kapitäne stellst, sondern auch anderen Gewerken, Tätigkeiten, Menschen und Nichtkapitänen Deine Anerkennung nicht verweigerst.

Das Hochseefischer nun Menschen der besonderen Art sind, hat sich Dank Deiner Bücher rumgesprochen, dass sie aber auch Menschen mit klitzekleinen Fehlern sind, hast Du auch wunderbar beschrieben. Ich habe beim Lesen herzlichst gelacht (z.B. bei Rum­vernichtungs­aktionen in Havanna).

Auch Deine Schilderungen von unbekannten und komplizierten politischen Situationen, denen unsere Hochseefischer ausgesetzt waren, haben sich sehr gut und glaubwürdig gelesen. Selbstverständlich empfehle ich auch dieses Buch den o.a. Kategorien von Menschen.

Frage: Wann kommt Dein nächstes Buch?

Mit freundlichem Gruß und großem Dankeschön Guntram


Kapitän Jürgen Petzold schrieb:

Guten Morgen Günther und Horst, anbei den heutigen Artikel in der OZ. Das Buch hat sich sehr gut gelesen.

Ich gratuliere Euch.


Bin wieder zu Hause!

Heute schreiben wir den 07. Mai 09 und ich bin nach einem 10 tägigen Aufenthalt in Rostock wieder zu Hause angekommen.

Es waren für mich ereignisreiche Tage, an denen ich Spaß und Freude hatte, lange Gespräche führte, mal so richtig wieder klönen konnte, die mich manchmal aber auch nachdenklich stimmten. So wird es wohl immer sein im Leben. Doch ich nehme immer ernst, was mir erzählt wird und denke darüber nach. Dieses eingehende darüber Nachdenken über Gesagtes und Erlebtes ist wohl jedem zu empfehlen. Ich habe damit immer eine Zeit lang zu tun und fest steht, dass ich meine Schlüsse daraus ziehe.

Mit meiner Buchlesung waren bestimmt meine Gäste und ich natürlich auch sehr zufrieden. Fast 100 ehemalige Kolleginnen und Kollegen waren gekommen, um sich anzuhören, was ich über die Fischereivertreter im Ausland geschrieben habe. Sie haben sicherlich dort und nach dem Lesen des Buches bemerkt, dass ich viele Probleme unserer damaligen Zeit angesprochen habe, die wir gemeinsam, an Land und auf See in der Hochseefischerei lösen mussten. Sie haben bestimmt gelesen, dass unsere Hochseefischer beim Besatzungsaustausch nichts anbrennen ließen und oftmals kritische Situationen entstanden. Ich habe wieder versucht, das Leben unserer Hochseefischer so wahrheitsgetreu wie möglich zu beschreiben.

Man sieht es auch an der Darstellung der Garnelenfischerei. Kapitän Heinrich Schwarz hat uns ausführlich darüber berichtet. Sicherlich gäbe es darüber noch viel mehr zu erzählen, doch wir haben einen Einblick erhalten, wie dort die Fischerei ablief.

Nachempfinden können wir nun bestimmt die Mühen und die Probleme, die Kapitän Seffner mit seinen Kollegen und den Sassnitzer Kutterbesatzungen durchstehen mussten. Es ist doch wohl anerkennenswert, was dort geleistet wurde, um dem Hunger entgegen zutreten. Ich denke, die Arbeit der Fischereivertreter wird uns jetzt doch in einem anderen Licht erscheinen, wenn ich es so ausdrücken darf. Jeder von uns sollte auch heute diese Leistungen anerkennen.

Von dieser Stelle bedanke ich mich bei allen Kolleginnen und Kollegen, bei den Freunden und Bekannten, die zu meiner Buchlesung kamen. Ihr habt mich damit auch bestärkt in meiner Haltung, weiter über die Rostocker Hochseefischerei zu schreiben. Es hat mir Mut gemacht, dafür sage ich herzlich -Dankeschön-. Solche Unterstützung braucht man auch in meinem Alter, denn ich schreibe ja Eure Geschichten und Erlebnisse auf. Einfach ist es für mich auch nicht, aber man muss sich immer wieder überwinden und der Arbeit Freude abgewinnen.

Bedanken möchte ich mich auch noch einmal bei Horst Seffner, der mir freimütig aus seinem Leben erzählte und der es mit uns allen nicht einfach hatte und auch heute noch hat. Sehen wir seine Eigenartigkeiten von der positiven Seite. Er will auch heute noch etwas für die Rostocker Hochseefischerei in Bewegung setzen. Den Weg müssen wir aber gemeinsam bestimmen.

Bedanken möchte ich mich auch bei der Sozietät Rostock e.V. Ich denke dort ist der richtige Ort für Bücher, die der Geschichtsbewahrung dienen. Nachdenklich stimmt natürlich die Zukunft des Hauses. Und hier sollten wir alle mithelfen für unsere Ausstellung die richtige Heimat zu finden. Nehmen wir jede Gelegenheit wahr, um die Stadtväter Rostocks aufzufordern, das Traditionsschiff in den Stadthafen zu legen und die Schifffahrtsaustsellung mit unserer Hochseefischerei fachgerecht unterzubringen. Daran sollten wir uns alle beteiligen. Fachgerechte Hilfe wird immer benötigt.

Für mich war bewundernswert, das sogar aus Cottbus Falk Ubel anreiste und auch Thomas Menschel aus Garbsen sogar Urlaub nahm, um an der Buchvorstellung teilzunehemen. Ich hätte mich gerne länger mit euch unterhalten. Danke fürs Kommen. Gerty Kellig, eine ehem.Kollegin von der "Nexö", kann ich schon jetzt sagen, dass ich ihre Erlebnisse in meinem nächsten Buch aufnehme.

Mit meinen Eindrücken bin ich jedoch noch nicht am Ende. Ich möchte mich zum Kapitänstreffen gesondert äußern. Den Veranstaltern möchte ich schon jetzt sagen, es war wieder eine gelungene Veranstaltung.

Berichten möchte ich auch von meinem Besuch im Traditionskabinett und vor allem von meinen Eindrücken beim Besuch des Netzbodens der ROFIA. Ich glaube alle Hochseefischer würde Augen machen, wenn sie die neuen Netze sehen könnten. Ich erzähle kein Seemannsgarn, wenn ich gesehen habe, dass ein Schenkel einer Masche im Vornetz 36 m lang war und es Netze mit noch größeren Maschen gibt.

Darüber möchte ich aber gesondert berichten.

Euer Günther Kröger


In eigner Sache:

Ich muss gestehen, ich habe in der letzten Zeit meine Homepage vernachläßigt. Habe an meinem nächsten Buch intensiv gearbeitet. Nun bin ich fertig damit und meine Tochter macht das Buch druckreif. Es soll noch im Februar zur Druckerei.

Es ist ein Buch aus der Buchreihe "Hochseefischer, Menschen ganz besonderer Art" und wird mit dem Titel:

"In Kuba und Mosambik im Auftrag der Rostocker Hochseefischerei" verlegt.

Es ist ein Porträt über Kapitän Horst Dieter Seffner als Fischereivertrter, mit Episoden und Geschichten vom Besatzungsaustausch in Havann, Acajutla und Maputo. Kpt Heinrich Schwarz erzählt von der Garnelenfischerei und wir erleben die 4 Saßnitzer Besatzungen in Beira. Mit ihren Anlandungen kämpfen sie gegen die dortige Hungersnot. Bei Ihnen werden bestimmt wieder Erinnerungen wach. Ich habe versucht die Begebenheiten alle wahrheitsgetreu wieder zu geben.
Wie in all meinen Büchern spielen geschichtliche Abläufe der Entwicklung der Rostocker Hochseefischerei keine unwesentliche Rolle.

In den kommenden Tagen werde ich Auszüge aus dem Buch hier wiedergeben.

Und noch eine Neuigkeit. Ich habe einen eigenen Verlag gegründet. Der Name des Verlages bereitete mir Schwierigkeiten und er steht auch immer noch nicht endgültig fest. Ich muss dabei an meine Tochter denken, die den Verlag mal übernehmen soll. Doch bis dahin ist noch eine, so denke ich, lange Zeit. Auf jeden Fall haben sich schon zwei Autoren angemeldet, die meinen Verlag nutzen möchten.

Also drücken sie mir die Daumen, dass die Verlagsarbeit gelingen möge.

Ich hoffe, dass ich das Buch im April in Rostock vorstellen kann.

Ihr Günther Kröger





Letztes Update: 16.05.2011, 20:11 Uhr
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